Dr. Erdődy Gyula: Görcsönydoboka (Ketsching) története

Umschlag des Buches

Die Schwäbische Türkei ist eine der am dichtesten von Ungarndeutschen bewohnten Regionen Ungarns. Auf diesem Gebiet, das sich über Teilen der Komitate Tolnau, Schomodei und Branau erstreckt, findet man ungarndeutsche Siedlungen, die einst eine ununterbrochene, zusammenhängende deutsche Sprachinsel bildeten. Man braucht sich also nicht zu wundern, dass es bislang zahlreiche Monografien und Heimatbücher über verschiedene ungarndeutsche Siedlungen der Schwäbischen Türkei erschienen sind.

 

 

 

 

 

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Rózsás József – Vajta László: Nevezetes németbólyi lakóházak

Umschlag des Buches

Anhand historischer Ortsmonografien oder Heimatbücher kann der neugierige Leser über die Vergangenheit einer Siedlung, über deren früheren Bewohner, sogar über ihre Sitten, Bräuche und seinen Alltag, wie auch über die örtliche Gastronomie vieles erfahren.

Über die ungarndeutsche Kleinstadt Bohl, deren Name vor 1950 noch Deutschbohl gewesen ist, befinden sich in der Ungarndeutschen Bibliothek zwei Monografien (Geschichte der Grossgemeinde Német-Bóly und Bóly 1093-1993). Auch das im Jahre 2003 erschienene Fachbuch über die Ansiedlung der Herrschaft Bóly im 18. Jahrhundert mit dem Titel Deutsche Auswanderer in Ungarn ist bei uns vorhanden. Dank dieser drei Bücher kann man „den geschichtlichen Wissensdurst sehr gut stillen”. Zur Geschichte einer Siedlung gehören jedoch nicht nur allgemeine Angaben, denn die Vergangenheit wird von den Menschen geschrieben, die dort gelebt haben.

 

 

 

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Johann Eppel (Red.): Tevel

Umschlag des Buches

Die Neubeschaffungen von Büchern bedeuten für die Ungarndeutsche Bibliothek nicht immer, dass der Bestand nur durch neuere Ausgaben erweitert wird. Es gibt auch frühere, die aus einem Nachlass stammen oder Dank großzügiger Spenden von anderen Bibliotheken, Institutionen oder Privatleuten unsere Sammlung bereichern. Dieses Heimatbuch zählt zu den letzteren, gilt als Neubeschaffung, wurde aber 1988 von der Heimatgemeinschaft der Teveler E.V. Eppingen herausgegeben und vom Verlag Interpress in Budapest veröffentlicht.

 

 

 

 

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Mammel Ede (Bajtai Zsigmond): Újpetre temploma és plébánosai

Umschlag des Buches

Es ist allgemein bekannt, dass die Religion den Alltag der Ungarndeutschen schon immer wesentlich beeinflusste. Wenn man über die Vergangenheit der deutschen Gemeinschaft etwas erfahren möchte, ist die Untersuchung ihrer Religiosität unumgänglich. Man könnte denken, dass ein Buch über die Geschichte der Kirchengemeinde eines Dorfes nicht spannend sein kann: Daten, Fakten, Tabellen und Analysen, eine Aufzählung von Änderungen bezüglich des Kirchenpersonals und der Gebäuden stellt man sich dabei vor. Dieses Buch ist aber eine interessante Darstellung der Geschichte der Kirchengemeinde der Ratzpeterer Schwaben.

 

 

 

 

 

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Schultz Ádám: Szakadát krónikája

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Zwar ist Adam Schultz 1921 in Nadasch/Mecseknádasd geboren und lebte bis zu Ende seiner Studienzeit in Baje/Baja, sein Lebenswerk ist jedoch mit Sagetal/Szakadát eng verbunden. Er wurde unmittelbar nach dem Abschluss seines pädagogischen Studiums 1940 in der katholischen Schule in Sagetal zum Lehrer ernannt. Der Zweite Weltkrieg riss ihn auch aus dem Dorf, er kam erst 1947 aus der russischen Gefangenschaft zurück und wurde Leiter der örtlichen Grundschule. Er war dort bis 1980 tätig, als diese leider endgültig geschlossen wurde. Daneben war er auch als Kantor der römisch-katholischen Kirche jahrzehntelang aktiv.

 

 

 

 

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Liebhardt András /// Liebhardt István: Út az új Heimatba

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Obwohl es um eine kollektive Bestrafung ging, verlief die Entrechtung, Enteignung und die Vertreibung der Ungarndeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg von Siedlung zu Siedlung unterschiedlich. Man kann zwar zwischen den Schicksalen Parallele sehen, es lohnt sich diese jedoch einzeln unter die Lupe zu nehmen. Im Buch von András Liebhardt werden die Geschehnisse um und nach dem Zweiten Weltkrieg in Bogdan/Dunabogdány bearbeitet. Eine echte Besonderheit ist es, dass sein Großvater, István Liebhardt, ein, auch im Buch zu lesendes Tagebuch über die Vertreibung führte.

 

 

 

 

 

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Lydia Stilz: Im Dörfle. Geschichten von Früher

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Der Frühling ist gekommen, die Natur beginnt zu blühen und zu gedeihen. Der Sommer kommt vielleicht auch diesmal fast ohne Übergang. Die Bauern müssen wieder auf die Felder und in die Weingärten hinaus. All das gibt es schon seit Menschengedenken und hat sich weder in Schwaben noch in den von Ungarndeutschen bewohnten Gegenden grundsätzlich verändert.

 

 

 

 

 

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Maria Bonifert (Hg.): Ausgesiedelte und Heimgekehrte. Leidensweg der Dunabogdányer Schwaben

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Die großen Fragen der Vertreibung wurden bereits geklärt, wenn auch sie nicht unbedingt allgemein bekannt sind. Die Aufgabe der Forscher ist jetzt in erster Linie, die lokalen Ereignisse zu untersuchen. Aus diesem Band erfährt man durch Dokumente und Erinnerungen, wie die Vertreibung in Dunabogdány ablief.

 

 

 

 

 

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