Christina Arnolds Neues Kapitel ist weit mehr als nur eine Sammlung von Geschichten und Gedichten. Das Buch eröffnet einen sehr persönlichen Blick auf Gedanken, Erinnerungen und Gefühle, die viele Menschen aus ihrem eigenen Leben kennen. Mit großer Sensibilität beschreibt die Autorin Themen wie Heimat, Familie, Sehnsucht, Zweifel und Hoffnung und schafft dabei Texte, die gleichzeitig nachdenklich und lebensnah wirken.
Tag: Mundart
Temesi Mihály: Die Rendeker deutsche „ui” -Mundart
Diese Woche stellen wir zwei Neuerwerbungen unserer Bibliothek vor, in denen Sie den Dialekt eines Stadtteils von Ajke im Komitat Wesprim kennenlernen können.
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Száág maal mit míár…
Die Ungarndeutsche Bibliothek wurde vor Kurzem um ein Büchlein mit Kinderreimen reicher, das wir nun unseren Lesern empfehlen möchten.
Ungarisches-deutsches Mundartwörterbuch aus Woj
Wieder einmal bieten wir unseren Lesern eine interessante Sammlung an, diesmal das ungarisch-deutsche Mundartwörterbuch des Dorfes Woj.
Die Mitglieder des Wojer Traditionsbewahrenden Vereins haben dieses Wörterbuch mit dem Ziel zusammengestellt, ihren Dialekt zu bewahren, diesen an die jüngere Generation weiterzugeben und dabei auch ihre Nationalitätenidentität zu stärken.
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Dunaszentmiklósi magyar-sváb szótár
Diese Woche präsentieren wir ein weiteres ungarisch-schwäbisches Wörterbuch einer deutschen Siedlung in Ungarn.
Klang der Heimat
Diese Woche bieten wir unseren Lesern einen Band über die Dialekte in Europa.
Es ist interessant, darüber nachzudenken, ob die heimische Landschaft einen bestimmten Klang hat. Damit meinen wir nicht die vertrauten Geräusche, sondern wir sprechen darüber, wenn wir irgendwo in der Welt unterwegs sind und uns dann ein wenig zu Hause fühlen, wenn wir einen vertrauten Klang oder Satz hören, von denen wir wissen, dass wir sie nirgendwo anders als in unserem Heimatland gehört haben. Genauso verhält es sich mit dem Erkennen des Dialekts eines anderen, denn unsere Sprache verrät so viel über unsere Herkunft.
Antoine de Saint-Exupéry: Der klaani Prinz (Ungordäitsch)
Diese Woche stellen wir Ihnen einen Leckerbissen unserer Bibliothek vor: den Klassiker, den jeder kennt und den jeder kennen sollte, Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry, aber in einer besonderen Form: in Mundart.

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„Dahoam”. Gedichte und Geschichten von Franz Zeltner
2022 veröffentlichte die Deutsche Selbstverwaltung Ödenburg den Band Dahoam mit Werken von Franz Zeltner. Anlässlich seines 110. Geburtstages wollte man an seine Person und sein Werk erinnern, und so entstand die Idee, dieses Buch zusammenzustellen.

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Fißje, Fißje, Tapp, Tapp, Tapp…
Diese Woche präsentieren wir Ihnen aus der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek ein Heft mit Kinderreimen. Das Büchlein Fißje, Fißje, Tapp, Tapp, Tapp…,das wir Eltern, Großeltern und Pädagogen empfehlen, enthält Sprüche in Nimmescher Mundart.

Elisabeth Knipf-Komlósi/Márta Müller (Hrsg.): Spracheinstellungen, Spracherhalt durch Schule, Identität

Was die Verwendung der deutschen Sprache in der ungarndeutschen Volksgruppe anbelangt, kann man die Zeitperiode der nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgten Schicksalsschläge – wie Verschleppungen, Enteignungen, Entrechtungen und Vertreibungen – auch als die „Epoche des Verstummens” bezeichnen. Trotz der langsamen Verbesserung der Lage bezüglich des kulturellen Lebens, waren die Jahrzehnte der sozialistischen Zeiten in Ungarn durch einen enormen Sprachverlust geprägt. Es gibt immer weniger ungarndeutsche Mundartsprecher, die einstige Muttersprache der Ahnen erlernen die meisten ungarndeutschen Kinder nur, wenn die Gelegenheit ihnen offen steht, in ihrer standardisierten Form, heutzutage gewöhnlich nur noch als Fremdsprache. Wie sieht die aktuelle sprachliche Lage der Volksgruppe aus? Welche sprachlichen Tendenzen, Wirkungen und Verhältnisse sind für die Ungarndeutschen charakteristisch?





