Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Die nun vorgestellte Publikation ist nicht nur in ihrer Thematik, sondern auch in ihrer Struktur ungewöhnlich. Ihre Besonderheit besteht darin, dass sie in einem einzigen Band zwei, in Ton und Perspektive unterschiedliche, zugleich jedoch organisch miteinander verbundene Teile vereint. Das Werk ist eine Gemeinschaftsarbeit von András Salamin und Maria Herein, die darin auf eigene Erlebnisse sowie persönliche und familiäre Erinnerungen zurückgreifen, um die Welt der vergangenen Jahrzehnte lebendig werden zu lassen.

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Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Eine Kleinstadt in Sibirien, 1969. Eisige Kälte. Die elfjährige Vera wird von ihren Mitschülern auf einer menschenleeren Straße angegriffen und als Faschistin beschimpft. Tief gedemütigt begibt sich das Mädchen auf die Suche nach ihren Wurzeln. Als ihre Mutter Anna sie in die Familiengeschichte einweiht, beginnt für Vera eine Reise in die Vergangenheit.

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Három generáció

Umschlag des Buches

Der allererste Zug aus Wudersch/Budaörs mit ungarndeutschen Vertriebenen fuhr am 19. Januar 1946 los. Der 19. Januar wurde 2012 zum Gedenktag der Verschleppung und Vertreibung der Ungarndeutschen erklärt. Das tragische Ereignis vor 76 Jahren war der Auftakt zu den Vertreibungen von hunderttausenden Ungarndeutschen aus den verschiedensten Regionen und Siedlungen des Landes, und endete erst 1948. Über die Enteignungen, Entrechtungen und Vertreibungen durfte man jahrelang nicht sprechen. Mit der Verarbeitung und Dokumentation der Schicksalsschläge setzte sich man erst Ende der 1980er Jahre auseinander.

 

 

 

 

 

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