Reinhard Bohse: Von einem, der auszog in eine nicht vergangene Zeit

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Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, der Befreiung und der gleichzeitigen Besetzung Ungarns durch die Sowjetarmee begann nicht nur für die nach der Vertreibung in Ungarn verbliebenen Ungarndeutschen, sondern auch für die nach Deutschland Vertriebenen ein neues und schwieriges Leben. Aus den von westlichen Alliierten besetzten Gebieten Deutschlands wurde die BRD und aus der Sowjetischen Besatzungszone die DDR gegründet. Dank der verschiedenen Organisationen, Vereine und der sogenannten Landsmannschaften konnten die in der BRD lebenden Vertriebenen ihre Bräuche pflegen und auch ihre Identität ausleben. Im Gegenteil dazu war es in der DDR ein Tabu, über die ungarndeutsche Vergangenheit und Vertreibung zu reden oder den Staat bzw. das kommunistische Regime zu kritisieren. Über das Leben in der DDR wurde unzensiert, abgesehen von einigen ausgebürgerten Dissidenten wie Wolf Biermann, praktisch bis zur Wende und Wiedervereinigung nicht offen und auch nicht viel geäußert.

 

 

 

 

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Lerner György, deportált emlékiratai. Lebenserinnerungen des Deportierten Georg Lerner

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Das mit einem Vorwort der Redakteurin und Übersetzerin Erika Schreiner und mit einer historischen Einleitung des Historikers Dr. Zalán Bognár beginnende Buch enthält die Lebenserinnerung des Ungarndeutschen Georg Lerner, der von seiner Verschleppung, dem anschließenden Malenkij Robot, Heimkehr und der Reise zu seinen nach Deutschland vertriebenen Eltern und dem dortigen Neuanfang berichtet.

 

 

 

 

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Josef Trabert: Die zweite Heimat

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Das Schicksal der meisten ungarndeutschen Familien war nach dem Zweiten Weltkrieg besonders schwer. Es war von Flucht, Vertreibung, Kriegsgefangenschaft, Entrechtung, Enteignung, Heimweh und Schwierigkeiten des Neuanfangs in Ungarn oder im Ausland geprägt. Viele Familien mussten in Deutschland, in der neuen Heimat, das Leben oft getrennt von anderen Familienmitgliedern neu anfangen. Nicht anders ging es der aus Wemend stammenden Familie Trabert. Darüber berichtet Josef Trabert in seiner Familienchronik.

 

 

 

 

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Barbara Kohout: Überleben

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1947 begann für die damals junge Donauschwäbin ein neues Leben. Nach der von Leid erfüllten Flucht aus der ehemaligen Jugoslawien mit ihrer Mutter und ihren Geschwister, fanden sie in Deutschland ihren Vater und ihre Großmutter wieder und bauten ein neues Zuhause auf. Sie begrub in den Jahren  fast ohne Übergang die Erinnerungen an die alte Heimat, die Flucht und Vertreibung, ihre Identität und Herkunft tief in ihr Gedächtnis.

 

 

 

 

 

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Leopold Egger: Erinnerungen an die donauschwäbische Heimat

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Egal wie lange die einstig Vertriebenen in Deutschland leben, die Heimat bleibt für sie das Mutterland. Das gilt sowohl für die Ungarndeutschen, als auch für die Banater Schwaben. Leopold Eggers Lebenswerk, das vor dem Erscheinen dieses Bandes in verschiedenen Zeitschriften publiziert worden ist, beschreibt eindrucksvoll das Leben der Deutschen in der Banat.

 

 

 

 

 

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Robert Hammerstiel: Von Ikonen und Ratten

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Es gibt mehrere Wege, die Geschichte kennen zu lernen: Geschichtsbücher zu lesen, Dokumentarfilme zu sehen, aber die Spannendsten sind ohne Zweifel die Zeitzeugenberichte. Der österreichische Maler, Grafiker und Holzschneider Robert Hammerstiel erinnert sich in seinem Buch an seine Kindheit, die von der historischen Ereignisse besonders beeinflusst wurde.

 

 

 

 

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