Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Die nun vorgestellte Publikation ist nicht nur in ihrer Thematik, sondern auch in ihrer Struktur ungewöhnlich. Ihre Besonderheit besteht darin, dass sie in einem einzigen Band zwei, in Ton und Perspektive unterschiedliche, zugleich jedoch organisch miteinander verbundene Teile vereint. Das Werk ist eine Gemeinschaftsarbeit von András Salamin und Maria Herein, die darin auf eigene Erlebnisse sowie persönliche und familiäre Erinnerungen zurückgreifen, um die Welt der vergangenen Jahrzehnte lebendig werden zu lassen.

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A magyarországi németek elmúlt 100 éve

Umschlag des Buches

Schon seit der Ansiedlung der ersten deutschen Kolonisten im 18. Jahrhundert war für das Ungarndeutschtum neben der Ausbildung zusammenhaltender Gemeinschaften Fleiß, Sparsamkeit und ein friedliches Zusammenleben mit den anderen Nationalitäten charakteristisch. Nach dem Friedensvertrag von Trianon wurde die in „Rumpfungarn verbliebene” deutsche Volksgruppe mit ihrer Anzahl von 550.000 Menschen die größte nationale Minderheit des Landes. Damals lebten in Ungarn 7,6 Millionen Menschen, so machten die Deutschen fast sieben Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Vor einem Jahrhundert fing das Ungarndeutschtum an, auf dem Gebiet des verbliebenen Trianon-Ungarns sich mit Jakob Bleyer politisch zu organisieren. Heute leben wir in einem Land, wo man schon über entsprechende Nationalitätenrechte sowie kulturelle Autonomie sprechen kann. Trianon und die darauffolgenden Jahrzehnten im 20. Jahrhundert brachten nicht nur für die Mehrheitsnation gravierende Änderungen, sondern auch im Leben der Ungarndeutschen.

 

 

 

 

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