Bibliothek vorübergehend geschlossen

Liebe Leser! 

Ab den 17. März 2020 ist die Ungarndeutsche Bibliothek wegen Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus geschlossen. Für bereits entliehene Bücher werden keine Mahnungen verschickt, d.h. in diesem Zeitraum entsteht bei abgelaufener Leihfrist auch keine Rückgabefrist. Die telefonische Erreichbarkeit der Bibliothek wird auch bis auf Weiteres aufgehoben.

Bitte folgen sie unsere Webseite (www.bibliothek.hu) und die des Zentrums (www.zentrum.hu), um auch über die Aufhebung dieser Maßnahmen unmittelbar informiert zu werden.

Mit freundlichen Grüßen, 

Nándor Frei

Bibliothekar 

 

Friedrich Anna: Miért? Warum?

Egy jugoszláviai lágert túlélt
magyar-német asszony története

Umschlag des Buches

Das Leben führt uns öfters in Situationen, die auf den ersten Blick als Glücksfälle erscheinen. Wenn man aber die Geschehnisse der Gegenwart mit offenen Augen betrachtet, tauchen diese oft anders als reine Zufälle auf. Ein solcher Fall war auch die Beschaffung dieses Buches. Dem Bibliothekar der Ungarndeutschen Bibliothek fiel eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit in einer Bushaltestelle in Budapest auf, dass eine Dame ein im Haus der Ungarndeutschen vorgestelltes Buch  liest. Es war die Lebensgeschichte des aus Besdan stammenden Antal Mayers. Er sprach sie darauf an und es stellte sich heraus, dass sie ebenfalls aus Besdan stammt und selbst einen Roman schrieb, der auch zum Sammelkreis der Bibliothek gehört. Nach ein paar Wochen brachte Anna Friedrich ein Freiexemplar in die Bibliothek.

 

 

Continue reading “Friedrich Anna: Miért? Warum?”

Maria Erb, Maria Wolfart (Hg.): In memoriam Valeria Koch, die es hätte geben können

Umschlag des Buches

Als Dichterin können wir Valeria Koch am bündigsten mit den Worten des Germanisten János Szabó definieren: „Valeria Koch ist der Fixstern am ungarndeutschen Literaturhimmel”. Die Dichterin ist leider sehr früh, in ihrem 49. Lebensjahr, im Jahre 1998 in Budapest gestorben. Zur Welt ist sie 1949 in Surgetin gekommen, 2019 wäre sie also 70 gewesen. Aus diesem Anlass hat man ihr ein Gedenkjahr gewidmet, das mit der Fortsetzung des noch 2018 gestarteten, schließlich auf den Namen Koch-Tour getauften Ausstellungsprojekts mit erster Station im Haus der Ungarndeutschen zum 20. Todestag auch 2019 weiterlief, mit der Theateraufführung der Deutschen Bühne Ungarn Valerias verdichtete Welten ergänzt, und letztlich mit der Ausgabe dieses Gedenkbuches gekrönt wurde.

 

 

Continue reading “Maria Erb, Maria Wolfart (Hg.): In memoriam Valeria Koch, die es hätte geben können”

Zsolt K. Lengyel, Ralf Thomas Göllner, Wolfgang Aschauer (Hgg.): Ungarn, Deutschland, Europa

Umschlag des Buches

Einblicke in ein schwieriges Verhältnis

Es ist allgemein bekannt, dass Ungarns wichtigster Handelspartner Deutschland ist. Seit mehr als 1000 Jahren sind beide Staaten aber nicht nur wirtschaftlich sondern auch kulturell, politisch und gesellschaftlich verknüpft. Für die Ungarndeutschen ist die jeweilige Beziehung zu Deutschland enorm wichtig, denn diese oft weitgehende Auswirkungen – sogar auf die Existenz der Volksgruppe – haben kann.

 

 

 

Continue reading “Zsolt K. Lengyel, Ralf Thomas Göllner, Wolfgang Aschauer (Hgg.): Ungarn, Deutschland, Europa”

Dr. Erdődy Gyula: Görcsönydoboka (Ketsching) története

Umschlag des Buches

Die Schwäbische Türkei ist eine der am dichtesten von Ungarndeutschen bewohnten Regionen Ungarns. Auf diesem Gebiet, das sich über Teilen der Komitate Tolnau, Schomodei und Branau erstreckt, findet man ungarndeutsche Siedlungen, die einst eine ununterbrochene, zusammenhängende deutsche Sprachinsel bildeten. Man braucht sich also nicht zu wundern, dass es bislang zahlreiche Monografien und Heimatbücher über verschiedene ungarndeutsche Siedlungen der Schwäbischen Türkei erschienen sind.

 

 

 

 

 

Continue reading “Dr. Erdődy Gyula: Görcsönydoboka (Ketsching) története”

Wir sprechen Deutsch – Projekt des Valeria-Koch-Bildungszentrums 2018

Umschlag der Ausgabe

Aus pädagogischer Sicht sind Schulprojekte im 21. Jahrhundert äußerst wichtig, denn diese eine tatkräftige Beteiligung verlangen und wesentlich zu den Lernfähigkeiten der Schüler beitragen. Ihre gemeinschaftsbildende, identitätsstärkende Funktion wurde auch in den ungarndeutschen Bildungsinstitutionen erkannt, was auch an der aktiven und zunehmenden Teilnahme von Schülern an dem Ungarndeutschen JugendFilmfest Abgedreht! oder an der TrachtTag-Initiative beweisen lässt.

 

 

 

 

 

 

Continue reading “Wir sprechen Deutsch – Projekt des Valeria-Koch-Bildungszentrums 2018”

Neue Bücher von der Pro Helvetia Stiftung – auch im Jahr 2020

Neue Bücher von der Pro Helvetia Stiftung – auch im Jahr 2020

Die schweizerische Kulturstiftung Pro Helvetia, die unsere Bibliothek jedes Jahr mit erlesenen Werken der zeitgenössischen Belletristik aus der Schweiz beschenkt, hat uns dieses Jahr auch mit einer wertvollen Büchersendung überrascht.

 

 

 

 

 

 

Im Februar 2020 erhielt unsere Bibliothek eine neue, aus 15 Bändern bestehende Büchersendung von der Stiftung. Unter den Büchern befinden sich zum dritten Jahr auch solche ins Hochdeutsch übersetzte Ausgaben, die aus anderen Sprachgebieten – wie z.B. französischen, italienischen – der Schweiz stammen.

Wir bedanken uns für die Spende!

Salamin András – Herein Mária (Red.): Makkos Mária – Maria Eichel

Umschlag des Buches

Im Leben der Ungarndeutschen spielte die Religiosität immer eine identitätsstärkende und grundlegende Rolle. Die Tradition der Wallfahrten zu verschiedenen Gnadenorten stammt aus dem Mittelalter. Die Verehrung der Muttergottes war nicht nur bei den ungarischen Katholiken, sondern auch bei den Ungarndeutschen sehr verbreitet. Pilgerfahrten – z. B. nach Weschni, Kemend, Marjud oder sogar nach Mariazell in Österreich – sind im ungarndeutschen kirchlichen Leben auch heute wichtig.

 

 

 

 

 

Continue reading “Salamin András – Herein Mária (Red.): Makkos Mária – Maria Eichel”

Bücherspende aus dem Nachlass von Dr. Josef Fehérvári

Bücher aus dem Nachlaß von Dr. Josef Fehérvári

Dr. Josef Fehérvári, ehemaliger Vizevorsitzender der Deutschen Selbstverwaltung Budapest, einstiger Vorsitzender der Deutschen Selbstverwaltung von Altofen, Mitglied verschiedener Chöre, Träger unterschiedlicher Auszeichnungen wie Ehrennadel in Gold für das Ungarndeutschtum oder Für das Deutschtum in Budapest ist im Jahre 2014 verstorben.

 

 

 

 

 

Am 20. Februar 2020 spendete seine Witwe, Maria Fehérvári, Bücher aus dem Nachlass ihres Ehemannes unserer Bibliothek.

Unter den zum Sammelkreis der Bibliothek gehörenden Büchern befinden sich mehrere (unter Anderem eine Ortsgeschichte, ein Roman, sowie eine Liedersammlung), die bislang nicht in unserem Bestand waren.

Vielen Dank für die Spende!

Bódiné Palyóv Edit (Hrsg.): Korbflechter Lied

Umschlag des Buches

Für die Nationalitäten Ungarns – so auch für die Ungarndeutschen – ist es immer erfreulich, wenn Publikationen erscheinen, die zum Spracherwerb, zur Spracherziehung oder Traditionspflege der Kinder beitragen. Sie können nicht nur in der Kindergartenerziehung, sondern auch oft in familiären Kreisen sehr gut gebraucht werden.

 

 

 

 

 

 

Continue reading “Bódiné Palyóv Edit (Hrsg.): Korbflechter Lied”