Das Buch des habilitierten Universitätsdozenten Gábor Kerekes enthält eine umfassende wissenschaftliche Darstellung der modernen ungarndeutschen Literatur. Das Werk erschien als 18. Band der Reihe „Ungarndeutsches Archiv“ am Germanistischen Institut der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE).
Tag: Studien
Márta Fata (Hrsg.): Melioration und Migration
Der hier vorgestellte, von Márta Fata herausgegebene Studienband Melioration und Migration. Wasser und Gesellschaft in Mittel- und Ostmitteleuropa vom 17. bis Mitte des 19. Jahrhunderts widmet sich einem zentralen, lange Zeit prägenden Element der vorindustriellen europäischen Landschaft, dem dauerhaft oder periodisch überfluteten Feuchtgebieten. Moore, Sümpfe und Bruchlandschaften waren nicht nur natürliche Gegebenheiten, sondern bereits seit der Frühen Neuzeit Schauplätze gezielter Meliorationsprojekte, deren Ziel die Ausweitung agrarischer Nutzflächen sowie die Intensivierung von Ackerbau, Handel und Verkehr war.
Continue reading “Márta Fata (Hrsg.): Melioration und Migration”
Johann Trummer, Stefan Engels (Hg.): Kirchenmusik in sozialistischen Ländern vor und nach der Wende von 1989
Dieses Buch ist eine umfassende Dokumentation über die Entwicklung der kirchenmusikalischen Praxis in Ost- und Südosteuropa in den späten 1980er und in den 1990er Jahren. Der Band beinhaltet die Beiträge eines internationalen Symposions, das im November 2003 vom Institut für Kirchenmusik und Orgel der Kunstuniversität Graz veranstaltet wurde.
Angela Ilić, Florian Kührer-Wielach, Irena Samide, Tanja Žigon (Hgg.): Blick ins Ungewisse
Diese Woche stellen wir unseren Lesern einen Studienband vor, der durch seine eingehenden Analysen und vielfältigen Ansätze ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen der Donau-Karpaten-Region in der Vergangenheit und Gegenwart vermittelt.
Marchut Réka, Tóth Ágnes (Hrsg.): A magyarországi németek II.
Diese Woche empfehlen wir unseren Lesern einen Studienband, der von zwei, auch in ungarndeutschen Kreisen bekannten Forscherinnen und Historikerinnen, Réka Marchut und Ágnes Tóth, zusammengestellt wurde.
Continue reading “Marchut Réka, Tóth Ágnes (Hrsg.): A magyarországi németek II.“
Márta Fata (Hg.): Neusiedler im Land
Als Fortsetzung der Vorstellungen der Neuerscheinungen empfehlen wir diese Woche einen in Deutschland erschienenen Studienband, in dem mehrere Ethnografen publiziert haben, unter ihnen auch die beiden ungarndeutschen Forscher, die in diesem Jahr den Otto-Heinek-Preis erhalten haben.
Családok a kitelepítések árnyékában
Anlässlich des Gedenktages der Verschleppung und Vertreibung der Ungarndeutschen stellen wir einen Studienband vor, in dem Forscher über die Situation von Familien berichten, die infolge der Ereignisse nach dem Zweiten Weltkrieg nicht verschont wurden.

Közösség és egyén – a szovjet fogságba hurcoltak kontextusában
Diese Woche stellen wir unseren Lesern eine Neuerscheinung, einen Konferenzband vor, in dem u. a. der zur Malenkij Robot verschleppten Ungarndeutschen gedacht wird.
Continue reading “Közösség és egyén – a szovjet fogságba hurcoltak kontextusában”
Stephan Scholz, Maren Röger, Bill Niven (Hg.): Die Erinnerung an Flucht und Vertreibung
Die Ungarndeutsche Bibliothek empfiehlt diese Woche ein Handbuch, das vor allem einen umfassenden Überblick über die Medien und Praktiken, die den deutschen Vertreibungsdiskurs seit Jahrzehnten dominieren, bzw. Einblicke in das Wiederaufleben und die Konflikte der deutschen Erinnerungsgeschichte nach 1945 bieten will.

Elisabeth Knipf-Komlósi/Márta Müller (Hrsg.): Spracheinstellungen, Spracherhalt durch Schule, Identität

Was die Verwendung der deutschen Sprache in der ungarndeutschen Volksgruppe anbelangt, kann man die Zeitperiode der nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgten Schicksalsschläge – wie Verschleppungen, Enteignungen, Entrechtungen und Vertreibungen – auch als die „Epoche des Verstummens” bezeichnen. Trotz der langsamen Verbesserung der Lage bezüglich des kulturellen Lebens, waren die Jahrzehnte der sozialistischen Zeiten in Ungarn durch einen enormen Sprachverlust geprägt. Es gibt immer weniger ungarndeutsche Mundartsprecher, die einstige Muttersprache der Ahnen erlernen die meisten ungarndeutschen Kinder nur, wenn die Gelegenheit ihnen offen steht, in ihrer standardisierten Form, heutzutage gewöhnlich nur noch als Fremdsprache. Wie sieht die aktuelle sprachliche Lage der Volksgruppe aus? Welche sprachlichen Tendenzen, Wirkungen und Verhältnisse sind für die Ungarndeutschen charakteristisch?






