Vig Yanagida Sylvia: Álom egy hazáról

Das hier vorgestellte Buch, Álom egy hazáról (Traum von einer Heimat), ist eine persönliche, zugleich historisch interessante Familiengeschichte. Anhand des Lebens einer aus Mesch nach Nordbayern vertriebenen ungarndeutschen Familie werden die alltäglichen Erfahrungen und das Familienleben über mehrere Generationen hinweg dargestellt. Der Lebensweg von Kathie und ihrer Familie spiegelt sowohl die traditionellen Alltage des ländlichen Lebens als auch die durch die Geschichte erzwungenen Veränderungen wider.

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Neue Fachpublikationen zur Geschichte der Ungarndeutschen in der Ungarndeutschen Bibliothek

Die Ungarndeutsche Bibliothek ist dank Dr. Krisztina Kaltenecker kürzlich um wertvolle wissenschaftliche Publikationen reicher geworden, wofür wir uns bei ihr herzlich bedanken. Im Folgenden stellen wir zwei von denen vor. Wir freuen uns sehr, diese Beiträge zur Geschichte und Erinnerungskultur der Ungarndeutschen unseren Lesern zugänglich machen zu können.

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Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Der Historiker Georg Ritter zeichnet anhand der wissenschaftlichen Auswertung von 162 lebensgeschichtlichen Interviews, die er in 63 Ortschaften Nordtransdanubiens geführt hat, das Schicksal der ungarndeutschen Gemeinschaft zwischen 1940 und 1970 nach.

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Visky András: Kitelepítés

Der Januar ist der Monat des Gedenkens für die Ungarndeutschen: In vielen Städten und Gemeinden wird der Vertreibung und Verschleppung unserer Vorfahren nach dem Zweiten Weltkrieg mit Kranzniederlegungen, Gedenkveranstaltungen und evtl. auch mit der Einweihung von Denkmälern gedacht. Aus diesem Anlass stellt die Ungarndeutsche Bibliothek das Buch „Kitelepítés” (Aussiedlung) von András Visky vor.

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Laszlovszky Imre: Kitelepítés Mözsről

Umschlag des Buches

Am 19. Januar 1946 fuhr der erste Zug aus Wudersch mit ungarndeutschen Vertriebenen los. Damit begann die Vertreibung von Zehntausenden der Angehörigen der deutschen Volksgruppe aus Ungarn. Damals wurden die Ungarndeutschen von der damaligen politischen Elite für Sündenbock erklärt sowie für die politische und militärische Zusammenarbeit mit Hitler kollektiv verantwortlich gemacht und bestraft. Infolge der Enttabuisierung dieser Themen können sich heutzutage die neugierigen Leser zum Glück dank der verschiedensten Fachbücher reichlich bedienen. Die Fachliteratur der Entrechtungen, Enteignungen, Verschleppungen zur Malenkij Robot und der Vertreibung ist ziemlich groß. So kann man z. B. auch geschichtliche Zusammenhänge, wichtige Daten und Fakten aus dem zweibändigen Werk Geschichte der Deutschen in Ungarn von Gerhard Seewann entziehen. In diesem kann man lesen, dass es um die 167.000 Menschen in die damalige amerikanische Besatzungszone und ab August 1947 um die 50.000 Ungarndeutschen in die damalige sowjetische Besatzungszone Deutschlands – infolge eines Antrags der ungarischen Regierung, um die Vertreibung fortzusetzen – vertrieben worden sind.

 

 

 

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Anneliese Kitzmüller, Martin Graf (Hg.): Kinder während der Vertreibung

Umschlag des Buches

Fast 70 Jahre sind seit der Vertreibung vergangen: die Geschichtswissenschaft befindet sich in der 24. Stunde um die Frage mit den Mitteln der Oral History zu erforschen. Dieser Band enthält Erinnerungen von Zeitzeugen, die die Ereignisse als Kinder erlebt haben.

 

 

 

 

 

 

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