Die Frage „Was soll ich denn heute kochen?” stellt sich die Hausfrau von heute bestimmt öfters. Eine solche Frage tauchte „zu Omas Zeiten” bei den Ungarndeutschen vermutlich nie auf, damals hatte man an den bestimmten Wochentagen bestimmte Gerichte gekocht, so war zum Beispiel in der Umgebung von Mohatsch der Montag der Nudeltag, oder der Mittwoch der Fleischtag. Unweit von Mohatsch liegt auch Gereschlak, bekannt für die landesweit berühmt gewordene, gastronomische Feierlichkeit, das jährlich gehaltene Hefeknödel-Fest. Die Deutsche Selbstverwaltung Gereschlak hat 2017 die Rezeptsammlung Omas Speisen herausgegeben, die natürlich auch die Geheimnisse der Zubereitung der berühmten Hefeknödel enthüllt. Dem Erfolg des ersten Büchleins (die ebenfalls in der Sammlung der Bibliothek vorhanden ist) ist Omas Speisen 2 zu verdanken.
Omas Speisen 2
Lydia Stilz: Im Dörfle. Geschichten von Früher
Der Frühling ist gekommen, die Natur beginnt zu blühen und zu gedeihen. Der Sommer kommt vielleicht auch diesmal fast ohne Übergang. Die Bauern müssen wieder auf die Felder und in die Weingärten hinaus. All das gibt es schon seit Menschengedenken und hat sich weder in Schwaben noch in den von Ungarndeutschen bewohnten Gegenden grundsätzlich verändert.
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Bücherspende aus dem Nachlass von Dr. Friedrich Wild
Dr. Friedrich Wild war der erste Generalsekretär des Demokratischen Verbandes der Ungarndeutschen (1955-1973), ganz unerwartet starb er im Jahre 1990. 2010 gab es zum Anlass des 100. Jahrestages seiner Geburt eine Gedenkveranstaltung im HdU.

Am 06. Mai 2019 spendete die jüngere Tochter, Annamária Telekes-Wild, Bücher aus dem Nachlass seines Vaters.
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György Ritter: Heimatländer – Das Schicksal der deutschen und ungarischen Zwangsmigranten nach dem Zweiten Weltkrieg in Ungarn
Unter den Ungarndeutschen gab es vermutlich wenige, die nicht von den Entrechtungen, Enteignungen, von der Vertreibung oder von zwei oder allen drei dieser Schicksalsschläge nach dem Zweiten Weltkrieg betroffen waren. Es gab natürlich Ausnahmen, in manchen Fällen kann man auch über ganze Siedlungen sprechen. Durch die Migrationen änderten sich aber ganze Regionen des Landes, wie auch die Siedlungen des Pilisch-Tals, wo auch die Gemeinde Schaumar liegt, deren Geschehnisse dieses Buch behandelt.
Abgedreht! – Am 26. April 2019 ist die Bibliothek geschlossen
Liebe Leser,
am 26. April 2019 ist die Ungarndeutsche Bibliothek wegen des Abgedreht!-Kinotages geschlossen. Falls Sie Lust und Zeit haben, schauen Sie vorbei!
Der 13. Abgedreht!-Kinotag beginnt um 10 Uhr im Művész Kino.
Falls sie Bücher zurückgebracht haben, können sie diese mit Angabe Ihrer Namen an der Rezeption abgeben.
Frohe Ostern!
Die Ungarndeutsche Bibliothek wünscht den Lesern und Leserinnen ein Frohes Osterfest!
Ab dem 23. April sind wir wieder mit den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da.
Wir möchten Ihnen noch mitteilen, dass am 26. April 2019, am Freitag die Ungarndeutsche Bibliothek wegen des Abgedreht!-Kinotages geschlossen ist.
Kinderreime und Sprüche aus Werischwar
Das Auswendiglernen von Kinderreimen und Sprüchen ist laut Fachexperten nicht nur ein allgemeines Gedächtnistraining. Es kann zu der Gehirnentwicklung der Kinder wesentlich beitragen, entwickelt auch die Kommunikationsfähigkeit, den Wortschatz sowie die Kreativität und kann sogar das Lesenlernen enorm erleichtern. Dieses Buch beinhaltet mehr als siebzig Reime, Sprüche sowie Lieder, und bei manchen sind auch verschiedene Varianten aufgezeichnet.
Lerner György, deportált emlékiratai. Lebenserinnerungen des Deportierten Georg Lerner
Das mit einem Vorwort der Redakteurin und Übersetzerin Erika Schreiner und mit einer historischen Einleitung des Historikers Dr. Zalán Bognár beginnende Buch enthält die Lebenserinnerung des Ungarndeutschen Georg Lerner, der von seiner Verschleppung, dem anschließenden Malenkij Robot, Heimkehr und der Reise zu seinen nach Deutschland vertriebenen Eltern und dem dortigen Neuanfang berichtet.
Johann Eimann: Der Deutsche Kolonist
oder die deutsche Ansiedlung unter Kaiser Josef II. in den Jahren 1783 bis 1787 besonders im Königreich Ungarn in dem Bácser Komitat
Johann Eimanns Bericht Der Deutsche Kolonist über die Ansiedlung der Deutschen in Neu-Siwatz (Újszivác) und deren Umgebung ist eine unersetzliche zeitgenössische Quelle und so eine der wertvollsten Dokumentationen aus dieser Zeit, die der Nachwelt erhalten blieb. Die von der Donaudeutschen Landsmannschaft e. V. im Jahre 2013 in Speyer herausgegebene 5. Auflage beinhaltet aber nicht nur das ursprüngliche, zuerst im Jahre 1822 in Frakturschrift ausgedruckte Werk*.
Wofür unsere Kofferbibliothek sich eignet?

Welches Kind bleibt nicht gerne lange auf? Erlaubt ist das aber nur selten, doch spät am Abend noch herumzutollen ist spaßig. Diese Vorliebe nutzte die Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung im 18. Bezirk der Hauptstadt, und organisierte einen Lesenacht.
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