
Die Siedlung Hartau liegt wie eine „ungarndeutsche Insel im magyarischen Meer”, von ungarischen Siedlungen umrahmt im Komitat Batsch-Kumanien an der Donau und zählt um die 3200 Einwohner. Sie ist aus mehreren Gründen eigenartig. Wie in den meisten ungarndeutschen Siedlungen bildete sich auch hier eine nur in der Ortschaft gesprochene Mundart aus. Die Mehrheit der protestantischen Gemeinschaft machten die Lutheraner und ca. ein Viertel der Bevölkerung die reformierten Ungarndeutschen aus. Im 18. Jahrhundert siedelten sogar Familien aus den von Protestanten bewohnten deutschen Siedlungen des Komitats Tolnau hierher um. Bekannt ist die Ortschaft aber vor allem für ihre Möbelmalerei.
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