Das vorliegende Buch des anerkannten banaterdeutschen Organisten, Musikwissenschaftlers und Dirigenten Dr. Franz Metz stellt das Leben und Wirken des bedeutenden, heute jedoch weitgehend vergessenen Komponisten und Dirigenten Heinrich Weidt (1824–1901) vor. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Biografie, sondern auch um eine musikalisch-kulturelle Zeitreise durch die Städte Mittel- und Südosteuropas im 19. Jahrhundert – wie Temeswar, Olmütz, Troppau und Werschetz.
Category: Buchtipp
Dr. Erdős Ferenc: Geschichte von Moor
Die hier vorgestellte 2002 veröffentlichte zweisprachige Publikation ist nicht nur eine ortsgeschichtliche Monografie, sondern setzt auch der Vergangenheit, der Werte und der Gemeinschaft der Stadt Moor ein würdiges Denkmal. Ein Vierteljahrhundert nach dem Erscheinen der Originalausgabe entschied sich der örtliche Stadtrat aufgrund des regen Interesses ans Werk eine Neuauflage herauszugeben, um die mehrere tausend Jahre alte Geschichte der Siedlung von ihren Anfängen bis in die Gegenwart in modernem Format und mit erweitertem Inhalt zu präsentieren.
Simányi Frigyes: Baranya megye tájházai, emlékházai, népi épületei
Das 2016 erschienene Buch von Frigyes Simányi ist ein längst überfälliges Werk für Liebhaber der ungarischen Volksarchitektur, denn bisher gab es nur wenige umfassende Veröffentlichungen über die ungarischen Heimatmuseen. Die Besonderheit dieses Bandes liegt darin, dass er nicht nur die Gebäuden selbst vorstellt, sondern auch das kulturelle Erbe beleuchtet, das sich hinter ihnen verbirgt, mit besonderem Augenmerk auf die Bauweise und Traditionen der ungarndeutschen Volksgruppe.
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Franz Metz (Hrsg.): Josef Angster. Das Tagebuch eines Orgelbauers
Der Banater Schwabe Dr. Franz Metz (geboren am 24. Dezember 1955 in Darowa, Rumänien) ist Organist, Musikwissenschaftler und Dirigent. Er forscht zur Musikgeschichte der entlang der Donau – insbesondere in Rumänien, Ungarn und dem ehemaligen Jugoslawien – lebenden Minderheiten. Sein Buch Josef Angster. Das Tagebuch eines Orgelbauers ist ein Werk von unschätzbarem Wert. Die Grundlage des Bandes bildet die handschriftlich, auf Ungarisch verfasste Autobiografie von Josef Angster, dem Gründer der weltberühmten Orgelbauwerkstatt in Fünfkirchen. Das Vorwort stammt von seinem Enkel, was dem Werk eine besonders authentische und persönliche Note verleiht und einen einfühlsamen Einblick in die Geschichte der Familie und der Werkstatt ermöglicht.
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Zwei Stimmen, eine Welt
Die Aprilveranstaltung des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek (Zentrum) lud alle Interessierten zu einer besonderen literarischen Reise ein: Im Mittelpunkt standen das Leben und Werk zweier bedeutender rumäniendeutscher Autoren – Edith Ottschofski und Hellmut Seiler. Dank ihnen konnte auch der Bestand unserer Bibliothek um mehrere ihrer Werke erweitert werden – zwei von diesen möchten wir unseren Lesern nun vorstellen.
Continue reading “Zwei Stimmen, eine Welt“Hans Rasimus: Als Fremde im Vaterland
Wir empfehlen diese Woche eine bewegende Lektüre über das Schicksal der Deutschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Osteuropa vertrieben worden sind.
Continue reading “Hans Rasimus: Als Fremde im Vaterland“Enikő Dácz (Hg.): Räumliche Semantisierungen
Die Ungarndeutsche Bibliothek stellt diese Woche wieder einen Studienband ihren Lesern vor, der ein bestimmtes Segment der deutschsprachigen Literatur in Mittel- und Südosteuropa im 20. und 21. Jahrhundert zeigt.
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Angela Ilić, Florian Kührer-Wielach, Irena Samide, Tanja Žigon (Hgg.): Blick ins Ungewisse
Diese Woche stellen wir unseren Lesern einen Studienband vor, der durch seine eingehenden Analysen und vielfältigen Ansätze ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen der Donau-Karpaten-Region in der Vergangenheit und Gegenwart vermittelt.
Temesi Mihály: Die Rendeker deutsche „ui” -Mundart
Diese Woche stellen wir zwei Neuerwerbungen unserer Bibliothek vor, in denen Sie den Dialekt eines Stadtteils von Ajke im Komitat Wesprim kennenlernen können.
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Harald Heppner (Hg.): Das Dorf im Kopf
Unsere Lektüre dieser Woche ist sowohl eine historische Quelle als auch ein literarisches Werk, die jeden dazu anregt, sich auf seine eigenen Wurzeln und Erinnerungen zu besinnen.









