Die Ungarndeutsche Bibliothek stellt diese Woche wieder einen Studienband ihren Lesern vor, der ein bestimmtes Segment der deutschsprachigen Literatur in Mittel- und Südosteuropa im 20. und 21. Jahrhundert zeigt.
Diese Woche laden wir unsere Leser zu einer spannenden Reise in die Geschichte der Donauregionen ein. Die Donau verbindet die Länder Ost- und Südosteuropas, wobei Ungarn in der Geschichte des Flusses nicht nur geografisch, sondern auch historisch und kulturell eine herausragende Rolle gespielt hat.
Diese Woche stellen wir unseren Lesern aus dem Bestand der Ungarndeutschen Bibliothek einen Band mit Dokumenten über den Wallfahrtsort Maria Eichel vor.
Obwohl es um eine kollektive Bestrafung ging, verlief die Entrechtung, Enteignung und die Vertreibung der Ungarndeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg von Siedlung zu Siedlung unterschiedlich. Man kann zwar zwischen den Schicksalen Parallele sehen, es lohnt sich diese jedoch einzeln unter die Lupe zu nehmen. Im Buch von András Liebhardt werden die Geschehnisse um und nach dem Zweiten Weltkrieg in Bogdan/Dunabogdány bearbeitet. Eine echte Besonderheit ist es, dass sein Großvater, István Liebhardt, ein, auch im Buch zu lesendes Tagebuch über die Vertreibung führte.