Das Buch von Bence Ament-Kovács beleuchtet einen der komplexesten gesellschaftlichen Transformationsprozesse im Südtransdanubien an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert am Beispiel der Mercy-Apponyi-Herrschaft: jenen Vorgang, der sich nach der Rückeroberung der von den Osmanen besetzten Gebiete Ungarns entfaltet hat und in dessen Verlauf sich das ethnische, religiöse und soziale Gefüge der Region grundlegend veränderte.
Tag: 18. Jh.
Gabriella-Nóra Tar: Deutschsprachiges Kindertheater in Ungarn im 18. Jahrhundert
Das hier vorgestellte Buch lädt uns zu einer spannenden Entdeckungsreise in die Welt des professionellen deutschsprachigen Kindertheaters in Ungarn des 18. Jahrhunderts ein. Gabriella-Nóra Tar verbindet fundierte historische Forschung mit lebendiger Darstellung.

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László Tarnói: Schnittpunkte. Literarisches Leben des deutschsprachigen Ungarn um 1800

Die massenhafte Ansiedlung der Deutschen in Ungarn war bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bzw. bis zu den Anfangsjahren des 19. Jahrhunderts praktisch abgeschlossen. Mit den schon seit dem Mittelalter hier ansässigen deutschen Bürgern bildeten die in der Neuzeit angesiedelten und zugewanderten deutschen Ansiedler in vielen Großstädten, so auch in der Hauptstadt, – zusammen mit den Juden – eine deutschsprachige Mehrheit.
