Johann Eppel (Red.): Tevel

Umschlag des Buches

Die Neubeschaffungen von Büchern bedeuten für die Ungarndeutsche Bibliothek nicht immer, dass der Bestand nur durch neuere Ausgaben erweitert wird. Es gibt auch frühere, die aus einem Nachlass stammen oder Dank großzügiger Spenden von anderen Bibliotheken, Institutionen oder Privatleuten unsere Sammlung bereichern. Dieses Heimatbuch zählt zu den letzteren, gilt als Neubeschaffung, wurde aber 1988 von der Heimatgemeinschaft der Teveler E.V. Eppingen herausgegeben und vom Verlag Interpress in Budapest veröffentlicht.

 

 

 

 

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Christina Arnold: Wolki und ihre Freunde

Umschlag des Buches

Neuerscheinungen zeitgenössischer ungarndeutscher Literatur bereiten immer eine große Freude, wegen deren Rarität ist es noch erfreulicher, wenn es um Märchen, Reime oder überhaupt um Kinderliteratur oder Erzählungen geht. Zu diesen zählt die im Jahre 2005 als vierte Auflage herausgegebene, von Josef Michaelis geschriebene zweisprachige Gedichtsammlung Zauberhut/Varázscilinder. So auch die von der Neue-Zeitung-Stiftung herausgegebene, aber nicht nur für Kinder geeignete Märchensammlung Reigöd vum Weidepam in Kaaner Mundart und die 2017 von der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung Weirschwar herausgegebene Sammlung Kinderreime und Sprüche aus Weirschwar.

 

 

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Marinka Melinda: Sváb visszatérők

Die Donauschwaben – darunter auch die Ungarndeutschen – werden von der Mehrheitsbevölkerung und auch von sich selber oft als Schwaben genannt. Aus den heutigen Territorien von Baden-Württemberg und aus der heute als Bayerisch Schwaben genannten Region von Bayern kamen zu den Ansiedlungszeiten, aber verhältnismäßig wenige Ansiedler ins Königreich Ungarn. So war nur eine Minderheit der eingewanderten Kolonisten tatsächlich schwäbischer Herkunft. Eine der wenigen dieser Volksgruppen waren die Sathmarer Schwaben, deren Identitätsänderungen Dr. Melinda Marinka, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Debrecen, in diesem Buch untersuchte.

 

 

 

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Mammel Ede (Bajtai Zsigmond): Újpetre temploma és plébánosai

Umschlag des Buches

Es ist allgemein bekannt, dass die Religion den Alltag der Ungarndeutschen schon immer wesentlich beeinflusste. Wenn man über die Vergangenheit der deutschen Gemeinschaft etwas erfahren möchte, ist die Untersuchung ihrer Religiosität unumgänglich. Man könnte denken, dass ein Buch über die Geschichte der Kirchengemeinde eines Dorfes nicht spannend sein kann: Daten, Fakten, Tabellen und Analysen, eine Aufzählung von Änderungen bezüglich des Kirchenpersonals und der Gebäuden stellt man sich dabei vor. Dieses Buch ist aber eine interessante Darstellung der Geschichte der Kirchengemeinde der Ratzpeterer Schwaben.

 

 

 

 

 

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Ceglédberceli füzetek – Das Liedlein ist gesungen – Daloskönyv I. kötet

Umschlag des Buches

Die Betitelung „Ceglédberceli füzetek” (Berzeler Hefte) auf dem Deckblatt kann ein bisschen verwirrend sein, wenn man aber das Buch in die Hand nimmt, stellt es sich gleich heraus, dass es vom Format her eher ein Büchlein mit Hardcover als ein Heft ist. Auf der zweiten Seite ist aufgeführt, dass dieser der achte Band der Heftreihe ist, er gilt aber auch gleichzeitig als erster Band einer geplanten ungarndeutschen Liederbuchreihe aus Berzel.

 

 

 

 

 

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Udo Pörschke: Verborgene Zeilen aus der Kriegsgefangenschaft. Auf Großvaters Spuren

Umschlag des Buches

Vieles über die Zeit des Zweiten Weltkrieges verschwindet mit den Zeitzeugen. Leider trifft das auch auf viele ungarndeutsche Familien zu, dass die Eltern bzw. Großeltern Erinnerungen und Geheimnisse über diese grausamen Zeiten mit sich ins Grab nahmen. Der Autor dieses Buches ist das Enkelkind von Martin Welz und hatte das Glück, das vorhin unbekannte Kriegstagebuch im Nachlass seines Großvaters zu finden. Anhand dessen begab er sich auf eine Spurensuche und drehte einen Dokumentarfilm über seine Reise. Dieser Film bildete dann die Grundlage des hier vorgestellten Buches.

 

 

 

 

 

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Schultz Ádám: Szakadát krónikája

Umschlag des Buches

Zwar ist Adam Schultz 1921 in Nadasch/Mecseknádasd geboren und lebte bis zu Ende seiner Studienzeit in Baje/Baja, sein Lebenswerk ist jedoch mit Sagetal/Szakadát eng verbunden. Er wurde unmittelbar nach dem Abschluss seines pädagogischen Studiums 1940 in der katholischen Schule in Sagetal zum Lehrer ernannt. Der Zweite Weltkrieg riss ihn auch aus dem Dorf, er kam erst 1947 aus der russischen Gefangenschaft zurück und wurde Leiter der örtlichen Grundschule. Er war dort bis 1980 tätig, als diese leider endgültig geschlossen wurde. Daneben war er auch als Kantor der römisch-katholischen Kirche jahrzehntelang aktiv.

 

 

 

 

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Liebhardt András /// Liebhardt István: Út az új Heimatba

Umschlag des Buches

Obwohl es um eine kollektive Bestrafung ging, verlief die Entrechtung, Enteignung und die Vertreibung der Ungarndeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg von Siedlung zu Siedlung unterschiedlich. Man kann zwar zwischen den Schicksalen Parallele sehen, es lohnt sich diese jedoch einzeln unter die Lupe zu nehmen. Im Buch von András Liebhardt werden die Geschehnisse um und nach dem Zweiten Weltkrieg in Bogdan/Dunabogdány bearbeitet. Eine echte Besonderheit ist es, dass sein Großvater, István Liebhardt, ein, auch im Buch zu lesendes Tagebuch über die Vertreibung führte.

 

 

 

 

 

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