Zsámboki Szabolcs: Volkstracht in Werischwar

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Werischwar ist eine der wenigen Siedlungen, wo die Ungarndeutschen nicht von der Vertreibung betroffen waren. Somit ist vieles vom „örtlichen ungarndeutschen Erbe” erhalten geblieben. Man kann behaupten, dass Werischwar heute zu den ungarndeutschen Ortschaften zählt, in denen die Traditionspflege und die Kontinuität der Weitergabe der Gebräuche nicht gefährdet ist. Etwas ist aber mit der Zeit – wie es auch landesüblich zu beobachten ist – fast völlig verschwunden: Das Tragen der schwäbischen Volkstracht gehört nicht mehr zum Alltag in der Kleinstadt.

 

 

 

 

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Frank Bauer: Vorstellungen von „Deutschtum“ in Ungarn in Reiseberichten des 19. Jahrhunderts

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Reiseberichte sind meistens aus der Sicht des Beobachters, aus subjektiver Perspektive der Reisenden erfasst. Obwohl sie auch nicht immer für ein breiteres Publikum oder für die Öffentlichkeit geschrieben sind, dienen sie jedoch als wichtige Quellen für die Forscher unterschiedlicher Wissenschaften. Mithilfe von Reiseberichten bekommt der Leser öfters aus der Perspektive des fremden Reisenden neue Betrachtungsweisen und Vorstellungen über die Bewohner und Völker des bereisten Gebietes.

 

 

 

 

 

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Paál Vince: A politika és a publicisztika vonzásában. Gratz Gusztáv pályafutása

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Beim Erwähnen von geschichtsformenden, führenden Persönlichkeiten der Ungarndeutschen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts würden den Meisten bestimmt Namen wie Jakob Bleyer oder Franz Basch einfallen. Gustav Gratz zählt leider zu denen, deren Erinnerung vielleicht ein bisschen unwürdig gepflegt wird.

 

 

 

 

 

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Takács Gábor (Red.): Császártöltési finomságok

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Man könnte denken, dass das regelmäßige Kochen – auch am Wochenende – in den meisten Familien im 21. Jahrhundert aus der Mode gekommen ist, weil dies für den Menschen von Heute zu zeitraubend oder zu aufwändig ist. Die Herstellung der hausgemachten Zutaten oder alleine schon deren Beschaffung dauert lange und kostet zu viel Energie bzw. raubt uns Stunden vom Erledigen anderen Dingen.

 

 

 

 

 

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Hartmann Miklós: Örömóda

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Das erste Buch von Miklós Hartmann, A széna illata, wurde landesweit auf verschiedenen Foren vorgestellt. Die Geschichte des 2017 erschienenen Romans endet 1952 mit der Geburt des Autors. Das Werk kam beim Publikum sehr gut an, und durch Leserrückmeldungen stellte sich heraus, dass ein Bedarf an seiner Fortsetzung besteht. So entschied sich der Autor, einen zweiten Roman zu schreiben.

 

 

 

 

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Johann Eppel (Red.): Tevel

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Die Neubeschaffungen von Büchern bedeuten für die Ungarndeutsche Bibliothek nicht immer, dass der Bestand nur durch neuere Ausgaben erweitert wird. Es gibt auch frühere, die aus einem Nachlass stammen oder Dank großzügiger Spenden von anderen Bibliotheken, Institutionen oder Privatleuten unsere Sammlung bereichern. Dieses Heimatbuch zählt zu den letzteren, gilt als Neubeschaffung, wurde aber 1988 von der Heimatgemeinschaft der Teveler E.V. Eppingen herausgegeben und vom Verlag Interpress in Budapest veröffentlicht.

 

 

 

 

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Christina Arnold: Wolki und ihre Freunde

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Neuerscheinungen zeitgenössischer ungarndeutscher Literatur bereiten immer eine große Freude, wegen deren Rarität ist es noch erfreulicher, wenn es um Märchen, Reime oder überhaupt um Kinderliteratur oder Erzählungen geht. Zu diesen zählt die im Jahre 2005 als vierte Auflage herausgegebene, von Josef Michaelis geschriebene zweisprachige Gedichtsammlung Zauberhut/Varázscilinder. So auch die von der Neue-Zeitung-Stiftung herausgegebene, aber nicht nur für Kinder geeignete Märchensammlung Reigöd vum Weidepam in Kaaner Mundart und die 2017 von der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung Weirschwar herausgegebene Sammlung Kinderreime und Sprüche aus Weirschwar.

 

 

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Marinka Melinda: Sváb visszatérők

Die Donauschwaben – darunter auch die Ungarndeutschen – werden von der Mehrheitsbevölkerung und auch von sich selber oft als Schwaben genannt. Aus den heutigen Territorien von Baden-Württemberg und aus der heute als Bayerisch Schwaben genannten Region von Bayern kamen zu den Ansiedlungszeiten, aber verhältnismäßig wenige Ansiedler ins Königreich Ungarn. So war nur eine Minderheit der eingewanderten Kolonisten tatsächlich schwäbischer Herkunft. Eine der wenigen dieser Volksgruppen waren die Sathmarer Schwaben, deren Identitätsänderungen Dr. Melinda Marinka, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Debrecen, in diesem Buch untersuchte.

 

 

 

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Mammel Ede (Bajtai Zsigmond): Újpetre temploma és plébánosai

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Es ist allgemein bekannt, dass die Religion den Alltag der Ungarndeutschen schon immer wesentlich beeinflusste. Wenn man über die Vergangenheit der deutschen Gemeinschaft etwas erfahren möchte, ist die Untersuchung ihrer Religiosität unumgänglich. Man könnte denken, dass ein Buch über die Geschichte der Kirchengemeinde eines Dorfes nicht spannend sein kann: Daten, Fakten, Tabellen und Analysen, eine Aufzählung von Änderungen bezüglich des Kirchenpersonals und der Gebäuden stellt man sich dabei vor. Dieses Buch ist aber eine interessante Darstellung der Geschichte der Kirchengemeinde der Ratzpeterer Schwaben.

 

 

 

 

 

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