Friedrich Anna: Miért? Warum?

Egy jugoszláviai lágert túlélt
magyar-német asszony története

Umschlag des Buches

Das Leben führt uns öfters in Situationen, die auf den ersten Blick als Glücksfälle erscheinen. Wenn man aber die Geschehnisse der Gegenwart mit offenen Augen betrachtet, tauchen diese oft anders als reine Zufälle auf. Ein solcher Fall war auch die Beschaffung dieses Buches. Dem Bibliothekar der Ungarndeutschen Bibliothek fiel eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit in einer Bushaltestelle in Budapest auf, dass eine Dame ein im Haus der Ungarndeutschen vorgestelltes Buch  liest. Es war die Lebensgeschichte des aus Besdan stammenden Antal Mayers. Er sprach sie darauf an und es stellte sich heraus, dass sie ebenfalls aus Besdan stammt und selbst einen Roman schrieb, der auch zum Sammelkreis der Bibliothek gehört. Nach ein paar Wochen brachte Anna Friedrich ein Freiexemplar in die Bibliothek.

 

 

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Maria Erb, Maria Wolfart (Hg.): In memoriam Valeria Koch, die es hätte geben können

Umschlag des Buches

Als Dichterin können wir Valeria Koch am bündigsten mit den Worten des Germanisten János Szabó definieren: „Valeria Koch ist der Fixstern am ungarndeutschen Literaturhimmel”. Die Dichterin ist leider sehr früh, in ihrem 49. Lebensjahr, im Jahre 1998 in Budapest gestorben. Zur Welt ist sie 1949 in Surgetin gekommen, 2019 wäre sie also 70 gewesen. Aus diesem Anlass hat man ihr ein Gedenkjahr gewidmet, das mit der Fortsetzung des noch 2018 gestarteten, schließlich auf den Namen Koch-Tour getauften Ausstellungsprojekts mit erster Station im Haus der Ungarndeutschen zum 20. Todestag auch 2019 weiterlief, mit der Theateraufführung der Deutschen Bühne Ungarn Valerias verdichtete Welten ergänzt, und letztlich mit der Ausgabe dieses Gedenkbuches gekrönt wurde.

 

 

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Zsolt K. Lengyel, Ralf Thomas Göllner, Wolfgang Aschauer (Hgg.): Ungarn, Deutschland, Europa

Umschlag des Buches

Einblicke in ein schwieriges Verhältnis

Es ist allgemein bekannt, dass Ungarns wichtigster Handelspartner Deutschland ist. Seit mehr als 1000 Jahren sind beide Staaten aber nicht nur wirtschaftlich sondern auch kulturell, politisch und gesellschaftlich verknüpft. Für die Ungarndeutschen ist die jeweilige Beziehung zu Deutschland enorm wichtig, denn diese oft weitgehende Auswirkungen – sogar auf die Existenz der Volksgruppe – haben kann.

 

 

 

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Dr. Erdődy Gyula: Görcsönydoboka (Ketsching) története

Umschlag des Buches

Die Schwäbische Türkei ist eine der am dichtesten von Ungarndeutschen bewohnten Regionen Ungarns. Auf diesem Gebiet, das sich über Teilen der Komitate Tolnau, Schomodei und Branau erstreckt, findet man ungarndeutsche Siedlungen, die einst eine ununterbrochene, zusammenhängende deutsche Sprachinsel bildeten. Man braucht sich also nicht zu wundern, dass es bislang zahlreiche Monografien und Heimatbücher über verschiedene ungarndeutsche Siedlungen der Schwäbischen Türkei erschienen sind.

 

 

 

 

 

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Wir sprechen Deutsch – Projekt des Valeria-Koch-Bildungszentrums 2018

Umschlag der Ausgabe

Aus pädagogischer Sicht sind Schulprojekte im 21. Jahrhundert äußerst wichtig, denn diese eine tatkräftige Beteiligung verlangen und wesentlich zu den Lernfähigkeiten der Schüler beitragen. Ihre gemeinschaftsbildende, identitätsstärkende Funktion wurde auch in den ungarndeutschen Bildungsinstitutionen erkannt, was auch an der aktiven und zunehmenden Teilnahme von Schülern an dem Ungarndeutschen JugendFilmfest Abgedreht! oder an der TrachtTag-Initiative beweisen lässt.

 

 

 

 

 

 

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Salamin András – Herein Mária (Red.): Makkos Mária – Maria Eichel

Umschlag des Buches

Im Leben der Ungarndeutschen spielte die Religiosität immer eine identitätsstärkende und grundlegende Rolle. Die Tradition der Wallfahrten zu verschiedenen Gnadenorten stammt aus dem Mittelalter. Die Verehrung der Muttergottes war nicht nur bei den ungarischen Katholiken, sondern auch bei den Ungarndeutschen sehr verbreitet. Pilgerfahrten – z. B. nach Weschni, Kemend, Marjud oder sogar nach Mariazell in Österreich – sind im ungarndeutschen kirchlichen Leben auch heute wichtig.

 

 

 

 

 

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Bódiné Palyóv Edit (Hrsg.): Korbflechter Lied

Umschlag des Buches

Für die Nationalitäten Ungarns – so auch für die Ungarndeutschen – ist es immer erfreulich, wenn Publikationen erscheinen, die zum Spracherwerb, zur Spracherziehung oder Traditionspflege der Kinder beitragen. Sie können nicht nur in der Kindergartenerziehung, sondern auch oft in familiären Kreisen sehr gut gebraucht werden.

 

 

 

 

 

 

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Rózsás József – Vajta László: Nevezetes németbólyi lakóházak

Umschlag des Buches

Anhand historischer Ortsmonografien oder Heimatbücher kann der neugierige Leser über die Vergangenheit einer Siedlung, über deren früheren Bewohner, sogar über ihre Sitten, Bräuche und seinen Alltag, wie auch über die örtliche Gastronomie vieles erfahren.

Über die ungarndeutsche Kleinstadt Bohl, deren Name vor 1950 noch Deutschbohl gewesen ist, befinden sich in der Ungarndeutschen Bibliothek zwei Monografien (Geschichte der Grossgemeinde Német-Bóly und Bóly 1093-1993). Auch das im Jahre 2003 erschienene Fachbuch über die Ansiedlung der Herrschaft Bóly im 18. Jahrhundert mit dem Titel Deutsche Auswanderer in Ungarn ist bei uns vorhanden. Dank dieser drei Bücher kann man „den geschichtlichen Wissensdurst sehr gut stillen”. Zur Geschichte einer Siedlung gehören jedoch nicht nur allgemeine Angaben, denn die Vergangenheit wird von den Menschen geschrieben, die dort gelebt haben.

 

 

 

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Judit Klein: Die Funktion und Geschichte der deutschsprachigen Minderheitenmedien in Ungarn im Sozialismus

Umschlag des Buches

Medien spielten und spielen in unserem Alltagsleben im Allgemeinen, aber auch bei der Repräsentation, Selbstbestimmung und Identitätsbewahrung der Minderheiten eine wichtige Rolle. Die Ungarndeutschen waren der Assimilierung zur Zeit des Sozialismus wie nie zuvor ausgesetzt. Die Gründe sind heute schon ziemlich gut bekannt. In der Zeit des Sozialismus ist jedoch – vor allem nach 1956 – eine gewisse Auflockerung der strengen Minderheitenpolitik gegenüber den Ungarndeutschen zu beobachten, was auch auf die Minderheitenmedien auswirkte, zumindest aus der Hinsicht, dass solche überhaupt existieren durften.

 

 

 

 

 

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Maria Erb und Margit Schulteisz (Hrsg.): Haja, baja, Khessje…

Umschlag des Buches

Gereschlak ist vom jährlich veranstalteten Hefeknödel-Fest landesweit berühmt geworden. Die reiche gastronomische Kultur des ungarndeutschen Dorfes wurde dank der Deutschen Selbstverwaltung der Siedlung in den vergangenen Jahren in zwei Kochbüchlein dokumentiert. Das mit dem Titel Omas Speisen 2 enthält auf den letzten Seiten auch mit den Essgewohnheiten zusammenhängende Mundartssprüche, die den Lesern die Schlussfolgerung ziehen lassen, dass sich in der Siedlung vermutlich noch weitere Mundartschätze verbergen.

 

 

 

 

 

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