Der hier vorgestellte, von Márta Fata herausgegebene Studienband Melioration und Migration. Wasser und Gesellschaft in Mittel- und Ostmitteleuropa vom 17. bis Mitte des 19. Jahrhunderts widmet sich einem zentralen, lange Zeit prägenden Element der vorindustriellen europäischen Landschaft, dem dauerhaft oder periodisch überfluteten Feuchtgebieten. Moore, Sümpfe und Bruchlandschaften waren nicht nur natürliche Gegebenheiten, sondern bereits seit der Frühen Neuzeit Schauplätze gezielter Meliorationsprojekte, deren Ziel die Ausweitung agrarischer Nutzflächen sowie die Intensivierung von Ackerbau, Handel und Verkehr war.
Continue reading “Márta Fata (Hrsg.): Melioration und Migration”









