Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Eine Kleinstadt in Sibirien, 1969. Eisige Kälte. Die elfjährige Vera wird von ihren Mitschülern auf einer menschenleeren Straße angegriffen und als Faschistin beschimpft. Tief gedemütigt begibt sich das Mädchen auf die Suche nach ihren Wurzeln. Als ihre Mutter Anna sie in die Familiengeschichte einweiht, beginnt für Vera eine Reise in die Vergangenheit.

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Ament-Kovács Bence: Uradalom és plébánia

Das Buch von Bence Ament-Kovács beleuchtet einen der komplexesten gesellschaftlichen Transformationsprozesse im Südtransdanubien an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert am Beispiel der Mercy-Apponyi-Herrschaft: jenen Vorgang, der sich nach der Rückeroberung der von den Osmanen besetzten Gebiete Ungarns entfaltet hat und in dessen Verlauf sich das ethnische, religiöse und soziale Gefüge der Region grundlegend veränderte.

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Márta Fata (Hrsg.): Melioration und Migration

Der hier vorgestellte, von Márta Fata herausgegebene Studienband Melioration und Migration. Wasser und Gesellschaft in Mittel- und Ostmitteleuropa vom 17. bis Mitte des 19. Jahrhunderts widmet sich einem zentralen, lange Zeit prägenden Element der vorindustriellen europäischen Landschaft, dem dauerhaft oder periodisch überfluteten Feuchtgebieten. Moore, Sümpfe und Bruchlandschaften waren nicht nur natürliche Gegebenheiten, sondern bereits seit der Frühen Neuzeit Schauplätze gezielter Meliorationsprojekte, deren Ziel die Ausweitung agrarischer Nutzflächen sowie die Intensivierung von Ackerbau, Handel und Verkehr war.

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Görbedi Miklós: 1020 nap az őrtornyok árnyékában. A tiszalöki hadifogolytábor története

Die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers von Tiszalök wurde nicht von Schriftstellern geschrieben. Überlebende, einfache Menschen berichteten von ihren persönlichen Erlebnissen, und ihre schriftlichen Zeugnisse wurden durch jahrelange Arbeit von einem engagierten Lokalhistoriker, Miklós Görbedi, gesammelt. Der hier vorgestellte Band ist eine Dokumentensammlung, die die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers von Tiszalök auf der Grundlage von Quellen, aus persönlichen Perspektiven und mithilfe von Erinnerungen darstellt. Es werden solche Fragen in den Mittelpunkt gerückt, die lange Zeit als tabu galten: Was geschah mit den Toten des Lagers? Wie entstanden Schweigen und Legenden? Auf welche Art und Weise wurden diese später zu Erinnerung und Mahnmal?

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40 éve szól a fúvószene Táton 1985-2025

Das hier empfohlene Werk blickt auf die vier Jahrzehnte lange, vorbildliche Tätigkeit der Ungarndeutschen Blaskapelle von Taath zurück. Das Buch beginnt mit dem Grußwort vom Bürgermeister Lajos Turi, das die Leser in persönlichem Ton in die reiche Geschichte der Kapelle einführt und auf ihre Wichtigkeit für die örtliche Gemeinschaft hinweist.

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Robert Becker: Firlefanz

Firlefanz ist der deutschsprachige Gedichtband des ungarndeutschen Autors und Dichters Robert Becker. Das Werk richtet sich vor allem an Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren, doch viele der Gedichte bringen auch Erwachsene zum Schmunzeln. Im Band lesen wir über verschiedene Lebenssituationen und Stimmungen: über festliche Anlässen wie Ostern, Weihnachten oder Geburtstagen sowie alltägliche Momente, die leicht ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

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Gálosfai Jenőné: Zu Wasser und zu Lande – aus Deutschland…

Das hier vorgestellte Buch ist das Ergebnis einer eingehenden Recherche, das durch die Geschichte von vier Familien,  das Leben der deutschstämmigen Gemeinschaft in Altofen über die letzten 300 Jahre hinweg dokumentiert. Die Autorin reiste sogar auf eigene Kosten nach Deutschland, um den Spuren ihrer Vorfahren zu folgen, und entdeckte dabei Originaldokumente, wie z. B. den Nachweis ihrer Übersiedlung nach Altofen.

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