Zsolt Vitári (Hg.): Volksbund és ifjúság

Umschlag des Buches

Obwohl die ungarndeutsche Ethnopolitik in der Zwischenkriegszeit gut erforscht wurde, wurde die Jugendpolitik des Volksbundes bisher weniger beachtet. Diese Quellensammlung erspart den künftigen Forschern des Themas viel Arbeit.

 

 

 

 

Zsolt Vitári, der Herausgeber des Bandes promovierte 2008 an der Universität Fünfkirchen, in seiner Dissertation untersuchte er die ausländischen Kontakte der Hitlerjugend. Sein Fachgebiet bilden die deutschen Jugendorganisationen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, mit besonderem Fokus auf Ungarn.

Die Quellen werden in der Publikation in dreizehn thematischen Kapiteln bekannt gegeben. Im Mittelpunkt steht die 1942 gegründete Deutsche Jugend. Die Zielgruppe dieser Organisation waren die Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 24 Jahren, sie bat eine Alternative zu den staatlich geförderten Jugendbewegungen wie dem Pfadfinderbund oder den Leventes an. Dieses und vieles mehr können die Leser des Buches aus der einleitenden Studie von Vitári erfahren, im Literaturverzeichnis finden die Interessenten reichlich weiterführenden Lesestoff.

Die Veröffentlichung empfehlen wir denjenigen, die dieses Gebiet der ungarndeutschen Geschichte eingehender kennen lernen möchten.

Zsolt Vitári (Hg.): Volksbund és ifjúság. Dokumentumok a magyarországi német ifjúság történetéből 1925-1944
(Volksbund und Jugend. Dokumente aus der Geschichte der ungarndeutschen Jugend 1925-1944)
Pécs : Kronosz, 2015
685 S.
Sprache: Ungarisch