Wir informieren unsere lieben LeserInnen, dass die Ungarndeutsche Bibliothek zwischen dem 4. und 25. Juli 2022 geschlossen ist. Ab dem 26. Juli erwarten wir Sie wieder.
Falls Sie Bücher zurückbringen möchten, können Sie diesemit Angabe Ihres Namens an der Rezeption abgeben.
Unsere Bibliothek erhielt vom Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE) in Freiburg fünf, zu unserem Sammelkreis passende, wertvolle volkskundliche Fachbücher.
Zwei Exemplare (Band 22 und 24) sind 2020 und 2021 veröffentlichte Teile der vom IVDE herausgegebenen Fachbuchreihe „Schriftenreihe des Instituts für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa”, die nun der volkskundlichen Forschung in unserer Bibliothek dienen können. Wie auch die drei Exemplare (Band 3, 11, und 12) der Reihe „Schriftenreihe des Johannes Künzig-Instituts”, die verschiedene Referate von früheren Tagungen aus den vergangenen Jahren des Instituts beinhalten und von Band zu Band je einen bestimmten Schwerpunkt haben.
Das Bücherpaket kam im Rahmen unseres Büchertauschprojekts im März 2022 an.
Ähnlich zu den vergangenen Jahren erhielt das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek auch im Jahre 2021 eine wertvolle Förderung vom Ministerpräsidium über den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter.
Im Rahmen der Bewerbung NKUL-KP-1-2021/1-002192 konnte heuer eine Fördersumme von rund 200.000 Forint für den Kauf neuer Fachbücher verwendet werden. Die zehn wertvolle Bücher werden die Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek erweitern, die ab jetzt auch unseren Lesern zu Verfügung stehen.
Am 29. September erhielt unsere Bibliothek eine großzügige Spende von der Jakob Bleyer Gemeinschaft.
Unsere Bibliothek erhielt Pester Lloyd Exemplare
Die Spende besteht aus eingebundenen Archivexemplaren des Tagesblattes Pester Lloyd aus den Jahren zwischen 1927 und 1937 – je nach den Tagen ein Morgen- und Abendblatt. Es ist interessant, wie die wandelnde Zeit anhand der verschiedenen Jahrgänge schon auf dem ersten Blick beobachtet werden kann: 1927 hieß das ungarische Wechselgeld Heller, und die Zeitung wurde noch in Frakturschrift gedruckt, 1937 bezeichnete man das Kleingeld schon Fillér und die Leser konnten die Zeitung in Lateinschrift lesen.
Die Archivexemplare sind in 42 Bänder eingebunden
Leider ist die aus den insgesamt 42 eingebundenen Bändern bestehende Sammlung nicht vollständig: Die aus den Jahren 1932 und 1937 sind nicht vollständig bzw. es fehlen die Jahrgänge 1935 und 1936. Dennoch werden diese Zeitschriften für Forscher und Besucher der Ungarndeutschen Bibliothek in der Zukunft bestimmt vom großen Nutzen sein.
Wir bedanken uns recht herzlich bei der Jakob Bleyer Gemeinschaft e. V. und Vorsitzendem Georg Kramm sowie Nelu Bradean-Ebinger für diese wertvolle Spende!
Die Internationale Gesellschaft der Gulag- und Gupviforscher (ung. Gulág- és Gupvikutatók Nemzetközi Társasága – GKNT) wurde als Bürgerinitiative, mit der Unterstützung der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Miskolc 2009 ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist, das Schicksal und die Geschichte von Personen zu erforschen und zu publizieren, die unschuldig als Zivilpersonen, politisch Verurteilte, Kriegsgefangene oder Internierte nach 1944 in die Sowjetunion verschleppt worden sind.
Mónika Makra mit der wertvollen Spende
Am 31. August 2021 besuchte Mónika Makra, die Generalsekretärin der „GKNT,” die Ungarndeutsche Bibliothek und bereicherte unsere Sammlung zum Thema „Malenkij Robot” mit neun wertvollen Publikationen, einer Musik-CD und einer Ansichtskartensammlung.
Die wertvolle Spende
Wir bedanken uns bei der Gesellschaft recht herzlich für die wertvolle Spende!