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Abgesehen von der Neuausgabe des Kinderbuches Zauberhut ist seit 2004 kein Gedichtband von Josef Michaelis erschienen. 2015 ist seine neueste Sammlung mit dem Titel Symbiose veröffentlicht worden.
Abgesehen von der Neuausgabe des Kinderbuches Zauberhut ist seit 2004 kein Gedichtband von Josef Michaelis erschienen. 2015 ist seine neueste Sammlung mit dem Titel Symbiose veröffentlicht worden.
Der Arbeitskreis donauschwäbischer Familienforscher e.V. feierte dieses Jahr ihr 40jähriges Bestehen. Für die Ahnenforscher dieser Volksgruppe sind seine Veröffentlichungen unumgänglich.
Während des Zweiten Weltkriegs war das Dritte Reich bestrebt, das Minderheitendeutschtum zum Nazismus zu bekehren. Um dieses Ziel zu verwirklichen wurden zwischen 1942 und 1944 annähernd 25.000 Jugendlichen nach Ungarn geschickt.
Das Schicksal der Deutschen im südlichen, heute zu Serbien gehörenden Teil der Batschka war während und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg noch härter als das deren, die auf dem Gebiet der heutigen Ungarn lebten. Manche von ihnen wurden in Internierungslagern verschleppt, viele wurden von den Partisanen umgebracht.
Ágnes Huber promovierte 2010 an der Loránd-Eötvös-Universität. Die überarbeitete, gekürzte Fassung ihrer Dissertation über den Sprachgebrauch und die Identität der jungen Ungarndeutschen ist dieses Jahr beim Verlag Dr. Kovač erschienen.
Es gibt viele Wege, um eine Gemeinde vorzustellen. In dieser Veröffentlichung wird die Vergangenheit der Siedlung im Komitat Batsch-Kleinkumanien durch Gespräche mit einstigen und heutigen Bewohnern von Hartau wachgerufen.
Was bedeutet Heimat? Diese Frage wird im illustrierten Heft des Stuttgarter Hauses der Heimat behandelt. Die Verfasser der sieben Artikel in der Veröffentlichung sind namenhafte Forscher deutschsprachiger Minderheiten.
Mit der bayerischen Kleinstadt Ulm verbindet man in Bezug auf die Donauschwaben vor allem die „Ulmer Schachteln”, die Schiffe, mit denen die einstigen Ansiedler ins Karpatenbecken gekommen sind. In diesem Band wird die Rolle der Stadt in der Auswanderung nach Ungarn untersucht.
Viele fragen in unserer Bibliothek nach den Möglichkeiten, Schwäbisch zu erlernen und nach einem schwäbisch-ungarischen Wörterbuch. Schwäbisch ist selbstverständlich nicht einheitlich, aber dank des im vorigen Jahr erschienen Wörterbuches kann man wenigstens dem Dialekt von Tschasartet / Császártöltés näher kommen.
Die Weitervererbung von Traditionen ist unerlässlich zum Erhalt einer Nationalität. Da Sitten kaum mehr in den Familien ausgeübt werden, müssen diese Aufgabe nun die Bildungseinrichtungen übernehmen. Dieses Buch von Dr. Monika Jäger-Manz bietet methodische Hilfe für die PädagogInnen der deutschen Nationalitätenkindergärten.
Gut gelungene Bilder erzählen Geschichten. In diesem Album wird das einstige Leben von Hartian/Újhartyán wieder lebendig.
János Guth aus Großmanok/Nagymányok verbrachte vier Jahre in sowjetischer Zwangsarbeit. In diesem Buch werden seine in Gefangenschaft geschriebenen Tagebücher veröffentlicht.
Bevölkerungsbewegungen waren für die mitteleuropäische Region immer bezeichnend. In diesem Band werden die Materialien eines zu diesem Thema im Jahre 2001 veranstalteten Symposiums veröffentlicht.
Im persönlichen Ton geschriebene Werke sind gute Ergänzungen zu wissenschaftlichen Fachpublikationen. Die Denkschrift von Dr. István Repkény gehört zur letzteren Kategorie.
In dem in dieser Form zum ersten Mal 1987 erschienenen Werk von Josef Volkmar Senz wird die Geschichte der Donauschwaben von der Zeit der Türkenkriegen bis zur Charta der Vertriebenen dargestellt.
Im neuesten Band der Schriftenreihe des Instituts für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde werden Quellen aus der Zeit der Ansiedlung in Ungarn veröffentlicht.
In dem zu Ehren von Gerhard Seewann herausgegebenen Studienband wurden 26 Studien zu minderheitenbezogenen Themen in Mitteleuropa veröffentlicht.
Die Beziehung zwischen Deutschland und Ungarn war seit den Anfängen eng. Reinhold Dreschers Buch erleuchtet zahlreiche Aspekte des deutsch-ungarischen Zusammenlebens.
Eine ortskundliche Darstellung ist auch eine Werbung der behandelten Ortschaft. Deshalb ist es wichtig, dass sie sowohl inhaltlich als auch äußerlich anspruchsvoll gestaltet wird. Das dieses Jahr erschienene Buch über Kemend/Máriakéménd ist es eindeutig gelungen.
2008 erschien das Buch von Ágnes Tóth auf Ungarisch, das einen früher kaum wahrgenommenen Aspekt der Vertreibung untersuchte: das Schicksal derjenigen, die nach Ungarn zurückkehrten. 2012 folgte die deutsche Fassung.
Die Deutschen in Ostmitteleuropa mussten in den 40er Jahren enorm viele Grausamkeit erleben. Besonders in Jugoslawien wurde schwer gegen sie vorgegangen. Dieses Buch erschien 50 Jahre nach dem Ende der Heimsuchungen.
Bei der Ansiedlung der Ungarndeutschen fällt einem meistens die Schwäbische Türkei, das Ofener Bergland oder die Batschka ein. Jedoch wurden im 18. Jahrhundert auch andere Gebiete von deutschen Kolonisten besiedelt. Die in diesem Band behandelte Ortschaft, Józseffalva liegt zum Beispiel in der Tokajer Region.
Es gibt viele wertvolle Werke unter Diplomarbeiten, leider werden sie aber meistens nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine glückliche Ausnahme ist die ursprünglich 1995 eingereichte Arbeit von Katalin Horváth-Miszlai, die 2001 mit Hilfe der Pakser Deutschen Selbstverwaltung veröffentlicht wurde.
In dem vorliegenden Buch sind 300 Gedichte aus 400 Jahren zu finden. Von Martin Opitz bis Günter Grass enthält es Werke, die die hohe Niveau der deutschen Dichtkunst ausgezeichnet repräsentieren.
Seitdem Stephan der Heilige sich zum westlichen Christentum bekannte, bestimmte die Religion die Geschichte Ungarns. Im Leben der Donauschwaben hatte sie immer eine zentrale Rolle. In dieser Publikation werden Studien bekannter Forscher des Ungarndeutschtums und renommierter Geistlichen veröffentlicht.
Das hier besprochene Buch war ursprünglich nicht für die große Öffentlichkeit bestimmt. Die Geschichten, die die Großmutter der Herausgeberin und die zwei weiteren Befragten erzählten, waren aber so spannend, dass Judit Háhn sich dafür entschied, diese in einem Band zu veröffentlichen.
Obwohl die ungarndeutsche Ethnopolitik in der Zwischenkriegszeit gut erforscht wurde, wurde die Jugendpolitik des Volksbundes bisher weniger beachtet. Diese Quellensammlung erspart den künftigen Forschern des Themas viel Arbeit.
Ungarndeutschen und „Reichsdeutschen” wurde im Zweiten Weltkrieg oft das selbe Schicksal erteilt. Im Roman des 1940 geborenen pensionierten Lehrers Gerd Schneider schließen drei Soldaten eine Freundschaft fürs Leben.
Wir haben bereits mehrere Zusammenfassungen donauschwäbischer Geschichte und Kultur in dieser Rubrik empfohlen. Was die hier behandelte besonders macht, ist, dass sie in Zusammenarbeit der anerkanntesten Forscher der Volksgruppe erstanden ist.
Noch bis zum 4. Mai ist die Ausstellung Gyula das Tauschkind im Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm anzusehen. Dieser Band ist ihr Katalog, der auch einen virtuellen Museumsbesuch ermöglicht.
Die großen Fragen der Vertreibung wurden bereits geklärt, wenn auch sie nicht unbedingt allgemein bekannt sind. Die Aufgabe der Forscher ist jetzt in erster Linie, die lokalen Ereignisse zu untersuchen. Aus diesem Band erfährt man durch Dokumente und Erinnerungen, wie die Vertreibung in Dunabogdány ablief.
Geschichte betrachtet man meistens von oben. Man weiß eher, was Feldherren oder Staatsoberhäupter machten, obwohl die Ebene der einfachen Menschen oft noch interessanter ist. Ferenc Selymesi stellte diesen Band zum Andenken an seinem Großvater zusammen. Das Werk dokumentiert die Ereignisse des Ersten Weltkrieges durch persönliche Memorabilien.
1984 erschien zum ersten Mal dieses grundlegende Werk der ungarndeutschen Volkskunde. Auf die Initiative von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen wurde es 2014 erneut, diesmal vom Germanistischen Institut der ELTE verlegt.
Glücklicherweise ist die Vergangenheit von Wudersch/Budaörs gut erforscht. Die zahlreichen Monografien werden in diesem Band durch primären, von den einstigen Bewohnern der Stadt selbst verfassten Quellen ergänzt.
Sprachunterricht kann man nicht früh genug beginnen, am besten gleich im Kindergarten. Die József-Eötvös-Hochschule Baja veröffentlichte bereits mehrere Publikationen, die die Kindergärtnerinnen bei dieser Arbeit helfen.
In einem Kochbuch blättern meistens nur Hausfrauen und häusliche Herren interessiert. Ausnahme ist, wenn es beinahe 200 Jahre alt ist: In diesem Fall ist die Rezeptsammlung auch eine kulturhistorische Kuriosität. Dieses Kochbuch veröffentlicht die Rezepte von dem handgeschriebenen Heft einer Vulkapordányer Müllerfamilie in zwei Sprachen.
Bislang drei Bänder umfasst die von der Donauschwäbischen Kulturstiftung zusammengestellte Reihe Donauschwäbische Geschichte, ein weiterer ist in Vorbereitungsphase. Der erste Band beschäftigt sich mit der Ansiedlung im Karpatenbecken.
Es gibt historische Darstellungen, die die Vergangenheit in einer Weise betrachten, die fern von der allgemein anerkannten ist. Die Aussagen von Johann Weidleins Werken werden von Vielen bestritten, sind jedoch genau wegen der einzigartigen Ansichten des Autors wert zu lesen.
Der Deutsche Kreis Fünfkirchen-Branau ist mit der Zeit zu einem der wichtigsten Zentren der ungarischen Zwangsarbeitforschung geworden. Er bestrebt nicht die wissenschaftliche Objektivität, sondern konzentriert sich auf die Erlebnisse der ehemaligen Gefangenen. Der von Sándor Zsiros herausgegebene Band sammelt Auszüge von bereits veröffentlichten Memoiren zusammen.
Unter ortshistorischen Werken sind jene die besten, in denen neben der eigentlichen Darstellung auch Quellen veröffentlicht werden. Nicht nur diese, sondern auch die Archivfotos machen diese Publikation besonders.
Am 17. Oktober 2013 hielten die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa und die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen ein gemeinsames Symposium in Szekszárd über die Rolle der Ungarndeutschen in Europa. In diesem Band werden die Texte der Vorträge veröffentlicht.
Familienforschung ist eine Tätigkeit, die viel Zeit beansprucht. Diese kann erheblich reduziert werden, wenn die Matrikel der betroffenen Gemeinde in einem Ortsfamilienbuch bearbeitet wurden. Anton Tressel veröffentlichte vor Kurzem das von seinem Geburtsort Tarian.
Fast 70 Jahre sind seit der Verschleppung von Ungarndeutschen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion vergangen. Die Überlebenden durften lange Zeit nicht einmal darüber sprechen, was sie durchgemacht hatten. Der Deutsche Kreis Fünfkirchen-Branau veröffentlichte bereits einen Band über das Malenkij Robot, in dem Erinnerungen damaliger Gefangenen publiziert wurden. In der hier vorgestellten 2013 erschienenen Publikation werden Interviews bekannt gegeben.
In den letzten Jahren wurden mehrere Liedersammlungen ungarndeutscher Ortschaften veröffentlicht. 2014 erschien auch die von Hajosch, von der man ruhig behaupten kann, sie ist eine der gründlichsten und umfangreichsten.
Es ist allgemein bekannt, dass es in Ungarn 13 nationale bzw. ethnische Minderheiten gibt, vielleicht kann man sie auch aufzählen. Tatsache ist es aber, dass man die Kultur der anderen Minderheiten kaum kennt. Veröffentlichungen, wie diese Anthologie helfen dabei, die Nationalitäten einander und der Mehrheitsgesellschaft näher zu bringen.
Statistiken können für manche langweilig sein, aber manchmal sind sie vielsagend. Das ist ohne Zweifel der Fall bei Volkszählungsergebnissen in Krisenepochen. In diesem Band werden die Angaben zur Nationalität bei der ersten Volkszählung in Ungarn nach dem Zweiten Weltkrieg veröffentlicht.
In der Batschkaer Kleinstadt Hajosch ist der Maria-Kult seit den Anfängen stark. Die Mundart in der Ortschaft ist einzigartig in Ungarn. Dieses Buch verbindet diese Traditionen: es enthaltet Legenden und andere Überlieferungen in Bezug auf die dortige Muttergottesstatue.
Man kann über eine Stadt in vieler Weise Informationen sammeln. Wenn man aber wissen möchte, was die Ortschaft über sich selbst sagen will, wendet man am Besten an Infohefte. Dieser Band ist eigentlich eine solche Publikation, aber sein Inhalt und seine Ausstattung macht ihn zu einer kurzen, jedoch wertvollen Ortsmonographie.
Erfreulicherweise erscheinen immer mehr Alben, die ungarndeutsche Gemeinden vorstellen. Aus diesem Buch kann man die Vergangenheit von Neudörfl, einem Dörflein in der Schildgebirge kennen lernen.
Donauschwaben werden diejenigen genannt, deren Vorfahren im 17-19. Jahrhundert von Deutschland nach Ostmitteleuropa zogen. Aber was bezeichnet sie noch? Diese Frage will das Buch beantworten.
Ende Oktober: die Uhren wurden schon zurückgestellt, die Tage werden immer kürzer, es regnet ständig. Man würde am liebsten nach Ferne reisen, aber es ist leichter, die ganze Realität hinter sich zu lassen. Dieses Buch nimmt uns zum Beispiel zu einer Reise nach anderen Welten mit.
Es gibt zahlreiche ungarndeutsche Gesangsbücher, aber der Liederschatz unserer Nationalität ist ebenso wenig einheitlich, wie der ungarische. In jeder Gemeinde ist die Auswahl etwas anders, und die selben Lieder hatten auch ihre territorialen Variationen. In diesem Band werden die Noten und Texte von 132 Liedern veröffentlicht, wie sie in Saar gesungen wurden.
Das Institut für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IDGL) ist eines der wichtigsten Forschungszentren der deutschen Geschichte Ostmitteleuropas, seine Publikationen sind von Inhalt und Ausstattung her ebenfalls anspruchsvoll. Im vorliegenden Band werden neulich entdeckte Quellenmaterialien aus der Zwischenkriegszeit veröffentlicht.
Es gibt viele Methoden, um Informationen über eine Volksgruppe zu sammeln, aber am Besten erinnert man an die Bilder und Gegenstände, die sie repräsentieren. Deshalb sind thematische Ausstellungen sehr wichtig. Der vorliegende Band macht das Material einer Ausstellung im Berliner Kronprinzenpalais über die Deutschen in Mittel- und Osteuropa bekannt.
Fakten und Daten sind wichtige Elemente der Geschichtswissenschaft. Sie sind aber nicht genug, um die Ereignisse vollständig zu verstehen: dazu braucht man auch die Erinnerungen deren Zeugen. In diesem Buch wird die Geschichte der Flucht und Vertreibung bzw. die erste Phase der Integration in Deutschland durch Berichten von Menschen und deren Nachfahren behandelt, die diese erlebt haben.
Hochdeutsch lernt man in der Schule, Mundart von der Familie. Aber wer bringt einem die „hässlichen” schwäbischen Ausdrücke bei? Zum Beispiel dieses Buch.
Es kommt nicht oft vor, dass praktizierende Dozenten und Studierende an selben Tagungen Vorträge halten, obwohl das für beide Seiten ertragreich sei kenn. Dieser Band enthält die Materialien einer Klausenburger Tagung über Jugend- und Kinderkultur, an der auch die werdenden Lehrer zu Wort kamen.
Ortfried Kotzian ist einer der bedeutendsten Forscher der Nationalitäten Mittel- und Südosteuropas. Bis seiner Pensionierung letztes Jahr war er Direktor des Hauses des Deutschen Ostens in München. Das vorliegende Buch drückt die Ehre seiner KollegInnen für seine wissenschaftliche Tätigkeit aus.
Wie erkennt man, wo ein/e Ungarndeutsche/r herkommt? Heute ist das schwierig, früher halfen dabei die Trachten. Rudolf Hartmanns ethnographischer Klassiker dokumentiert die deutschen Volkstrachten der südlichen Transdanubien.
Die Geschichte des Deutschtums in der Banat und in der Schwäbischen Türkei ist äußerst gut dokumentiert, weniger aber das Schicksal der deutschen Volksgruppe in der Woiwodina. Rudolf Weiss’ Buch ist deshalb ein lückenfüllendes Werk.
Seit dem 15. Jahrhundert bis zur modernen Zeit bestimmten sie Ungarns Geschichte: das Haus Habsburg. In Emil Franzels Buch wird die Geschichte des Königshauses von Anfang an dargestellt.
Zwangsarbeit, Vertreibung: schwere Schicksalsschläge der Ungarndeutschen. Aber deren Tragödie begann bereits früher: viele Männer wurden zum Wehrdienst im Waffen-SS gezwungen. In diesem Buch wird die Geschichte dieser Ungarndeutschen erzählt.
1945 und 1993: das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Annahme des ersten Minderheitengesetzes nach der Wende. Zwei bezeichnende Jahre, zwischen denen das Leben der ungarischen Nationalitäten sich in enormer Weise veränderte. Gizella Fögleins Buch bringt diese Epoche mit Abhandlungen und Bekanntgabe von Quellen den Lesern näher.
Das 20. Jahrhundert brachte viele Änderungen mit sich. Eine von denen ist, dass die Frage der Minderheiten enorm an Bedeutung zunahm, nicht zuletzt wegen der vielen Völkerbewegungen. 2000 wurde in Bonn-Bad Godesberg eine internationale Konferenz zum Thema Minderheitenschutz veranstaltet. Der Band enthält das Material dieser Sitzung.
Fast 70 Jahre sind seit der Vertreibung vergangen: die Geschichtswissenschaft befindet sich in der 24. Stunde um die Frage mit den Mitteln der Oral History zu erforschen. Dieser Band enthält Erinnerungen von Zeitzeugen, die die Ereignisse als Kinder erlebt haben.
1989 war nicht nur in der Hochpolitik, sondern auch im Minderheitenwesen ein Wendepunkt. Mit der Erweiterung der Grundrechte haben sich auch für die Nationalitäten neue Möglichkeiten eröffnet, die in verschiedenen Maßen ausgenutzt worden sind. Dieses Buch untersucht das letzte Vierteljahrhundert aus dieser Sicht.
Egal wie lange die einstig Vertriebenen in Deutschland leben, die Heimat bleibt für sie das Mutterland. Das gilt sowohl für die Ungarndeutschen, als auch für die Banater Schwaben. Leopold Eggers Lebenswerk, das vor dem Erscheinen dieses Bandes in verschiedenen Zeitschriften publiziert worden ist, beschreibt eindrucksvoll das Leben der Deutschen in der Banat.
Gábor Gonda gehört zur jüngeren Generation der Forscher der ungarndeutschen Vergangenheit. Der 2011 promovierte Historiker beschäftigt sich vor allem mit der Nachkriegsgeschichte der süd- und west-transdanubischen Deutschen, die auch im Mittelpunkt seines neulich erschienen Bandes stehen.
Das Dorf Kőszegfalva (deutsch: Schwabendorf) liegt unweit von Kőszeg/Güns im Komitat Vas. Seine bisher beste Beschreibung enthält das 1983 erschienene Werk von László Gulner, das 2003 für das 290-jährige Jubiläum der Gemeinde in erweiterter Form erneut veröffentlicht wurde.
Dissertationen behandeln oft wichtige Themen, trotzdem, wenn die Autor(inn)en diese nicht veröffentlichen können, sind deren Ergebnisse nur für die Forscher zugänglich. Réka Marchut ist es gelungen, ihre Arbeit zu publizieren, worüber alle, die für das Thema interessieren, sich nur freuen können.
Zahlreiche Publikationen behandeln das Thema des Deutschtums in Südosteuropa, jedoch sind die meisten für Laien schwer zu verstehen, zu umfangreich, oder fokussieren nur auf eine Zeitperiode. Dieses Heft bietet eine bündige, plastische Zusammenfassung des Themenbereichs.
Die Vertreibung der Deutschen aus Ostmitteleuropa wird in vielen Publikationen dargestellt. Wenigere beschäftigen sich mit dem ebenso wichtigen Thema, was die Vertriebenen in der alt-neuen Heimat erwartete, wie ihre Integration stattfand. Das Buch von Andreas Kossert untersucht genau dies.
Die Geschichte von Schambek - vor allem dank der opferwilligen Arbeit des Benediktinermönches Martin Anton Jelli - ist gut bearbeitet. Was aber heute in der Stadt geschieht, welche Kulturinstitutionen es da gibt, können wir von diesem Buch erfahren.
Letzten Freitag wurde in Ungarn der Tag der Dichtung gefeiert. Vor 109 Jahren am 11. April ist Attila József geboren. Dieser Band enthält den Großteil seiner Gedichte auf Ungarisch und in deutscher Übersetzung.
Es gibt viele Arten von Autobiographien. Manche fokussieren auf das private Leben, andere auf die professionelle Laufbahn. Das Buch vom Professor Nikolaus Buzási lässt keinen der beiden Aspekte außer Acht.
2014 feiern der Altofener Braunhaxler Verein und die Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung das 20jährige Jubiläum ihrer Gründung. Aus diesem Anlass erschien das vorliegende zweisprachige Buch über die Geschichte Altofens und des Vereins.
Es gibt viele Anleitungen zur Familienforschung, die aber in den meisten Fällen nur allgemeine Methoden, Quellen und Tips enthalten. Die Veröffentlichung des Arbeitskreises donauschwäbischer Familienforscher beschäftigt sich mit dem Spezialgebiet der Donauschwaben.
Die Geschichte einer Sprache kann interessant sein, aber die linguistischen Lehrbücher sind meistens zu trocken für Laien. Das vorliegende Buch schafft es, gleichzeitig wissenschaftlich korrekt und stilistisch genussreich zu sein.
Nahezu 70 Jahre nach der Vertreibung der Deutschen ist die Geschichte dieser Tragödie noch nicht allgemein bekannt. Das gilt auch für Deutschland selbst. Dieses Buch versucht die Geschehnisse aus der Sicht eines Außenseiters, also möglichst objektiv darzustellen.
“Viel Glück” - wünschen wir oft unseren Bekannten. Viel Glück enthält auch dieses Buch, das wirklich ein Lexikon der Lebensfreuden ist.
Sándor Márai ist einer der bedeutendsten ungarischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Die Glut ist das vielleicht bekannteste Werk des in Kaschau geborenen sächsischstämmigen Autors.
“Liebe geht durch den Magen” - sagt die Redewendung, und vielleicht trifft sie auch auf die Freundschaft zu. Wenn das so ist, stärkt dieses Kochbuch die Freundschaft zwischen den ungarischen Nationalitäten und der Mehrheitsgesellschaft.
In der letzten Zeit werden zahlreiche Ortsmonographien veröffentlicht, von unterschiedlichem Niveau. Kaum gibt es aber solch gründliche und umfassende Publikationen, wie das Buch von Zsuzsanna Bereznai und Mária Schön.
Je früher den Kindern ihre nationale Identität bewusst wird, desto größer ist die Chance, dass die Sprache und Kultur ihrer Volksgruppe erhalten bleibt. Es ist aber nicht einfach, ihnen die Minderheitenproblematik zu erklären. Man braucht ein Medium, das sie mögen: zum Beispiel einen Comic.
Seit 2013 ist in Ungarn der 19. Januar Gedenktag der Vertreibung. Es ist sehr wichtig für die deutsche Nationalität, diesen Schicksalsschlag in Erinnerung zu halten, aber man muss die Fakten von den Legenden unterscheiden können. Das vorliegende Buch fasst die Geschichte der mittel- und osteuropäischen Zwangsmigration präzis zusammen.
Das 20. Jahrhundert war wahrscheinlich das ereignisvollste der Geschichte. Selbstverständlich inspirierte es zahlreiche Prosawerke, weniger wurden die politischen Wendepunkte in Gedichten verewigt. Hans Eberhard Fischer tut genau das Letztere.
Der Advent ist da, Weihnachten nähern sich. Um die Stimmung zu begründen, kann man schon jetzt die Weihnachtsgeschichten vornehmen. Dieses Buch enthält fünf Märchen mit wunderschönen Illustrationen.
Professor Gerhard Seewann ist einer der bekanntesten Forscher des Ungarndeutschtums. In diesem Band werden 15 seiner Aufsätze teilweise auf Deutsch, teilweise auf Ungarisch veröffentlicht.
Zoltán Kodály ist einer der in Ausland bestbekannten Ungarn, hauptsächlich wegen seiner musikpädagogischen Tätigkeit, aber fast genauso bedeutend sind seine Volksliedsammlungen und -bearbeitungen. Bruno R. Reuers Monographie beschäftigt sich mit den Wurzeln von dem Singspiel “Háry János”.
Drei Studien in zwei Sprachen sind im Eröffnungsband der Reihe “Wurzeln und Triebe” der Gyula Illyés Hochschulfakultät der Universität Fünfkirchen enthalten. Die Beiträge der Dozenten der Szekszárder Fakultät beschäftigen sich mit der Landeskunde des Komitats Tolnau.
Die Kulturerbe einer Nationalität ist vielfältig. Musik, Tanz, Volkssitten, Trachten: all diese gehören dazu, aber man darf auch die mündlichen Überlieferungen nicht vergessen. Denn nichts erfasst die Seele einer Volksgruppe besser, als ihre Sagen und Märchen.
Es gab mehrere Einsiedlungswellen in der neueren Geschichte Deutschlands. Eins davon waren die Vertreibungen in den 40er Jahren, aber zahlenmäßig ist die freiwillige Einsiedlung von Russlandsdeutschen und Türken mindestens genauso bedeutend. Dieses Buch typisiert das Thema anhand der sowjetischen bzw. russischen Aussiedlungsgeschichte.
Es gibt mehrere Irrglauben hinsichtlich der Vertreibung der Ungarndeutschen. Manche denken, dass die Ausgesiedelten problemlos von der Mehrheitsbevölkerung aufgenommen, und von Anfang an als gleichwertige Bürger akzeptiert wurden.
Die Unterwelt der Gefühle - so lautet der Titel der aktuellen, vomo Ungarndeutschen Kultur- unfd Informationszentrum organisierten Ausstellung im Haus der Ungarndeutschen Zu sehen sind die Gemälden und Grafiken von Josef Wetzl, einem aus Ungarn stammenden deutschen Künstler. Der Maler feiert seine ungarischen Prämiere.
Heutzutage hört man viel davon, wie andere europäische Länder Ungarn beurteilen. Weniger bekannt ist aber, wie man das Land in den früheren Epochen beschrieb. In diesem Buch wurden literarische Texte veröffentlicht, die das Ungarnbild des jeweiligen Zeitalters zurückspiegeln.
Als Herta Müller 2009 den Nobelpreis für Literatur erhielt, war ihr Lebenswerk nicht allgemein bekannt, obwohl sie bereits als Gymnasiastin mehrfach publiziert hatte. András Balogh F, Dozent der Eötvös-Loránd-Universität Budapest skizzierte in dieser Kleinmonographie das Leben und Wirken von Herta Müller von den Anfängen bis zum Erscheinen von Atemschaukel und zum Nobelpreis.
Obwohl es tatsächlich wünschenswert ist, dass man die literarischen Texte im Original geniesst, sind übersetzungen nicht zu vermeiden. Denn die Literatur zu lesen ist viel mehr, als das Wetter zu diskutieren.
"Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau" - sagt die Redewendung, und tatsächlich sind die Frauen der berühmten Männergestalten der Geschichte oft selbst bemerkenswerte Personen. Auch Thomas Manns Frau Katharina 'Katia' Pringsheim bestätigt diese Aussage.
Wie seit mehr als fünf Jahrzehnten, erschien auch diesmal der neue Deutsche Kalender fürs nächste Jahr. Der Kalender ist ohne Zweifel die bedeutendste regelmäßige Publikation der Ungarndeutschen neben der Neuen Zeitung.
Es gibt mehrere Zusammenfassungen der ungarndeutschen Geschichte. Viele davon sind relativ kurz, andere wurden von Autoren geschrieben, die die Frage nur teilweise in Ungarn untersuchen konnten. Gerhard Seewann ist seit 2007 Lehrstuhlleiter an der Universität Fünfkirchen, und ist einer der anerkanntesten Experte des Bereiches. Sein neues Buch ist nicht nur wegen seines großen Umfangs bedeutend.
In den letzten Jahren ließen sich viele Deutsche in Ungarn nieder, manche suchten eine neue Heimat, andere kamen wegen der Arbeit. In diesen beiden Gruppen gibt es auch zahlreiche Künstler, wie zum Beispiel Udo Pörschke, der seit dem Sommer 2011 in Bonnhard lebt.
Die deutsche Bestrebung, den Bevölkerungsüberfluss des Vaterlandes durch Koloniengründungen in der östlichen und südöstlichen Gebiete Europas zu mindern, ist bereits vom Mittelalter nachweisbar. Teilweise deshalb gab es Deutsch in vielen Teilen des Kontinents. Der Studienband behandelt das Thema der Ostsiedlung und die Vertreibung aus dem Osten im 20. Jahrhundert.
Selma Lagerlöf war die erste Frau, die den Nobelpreis für Literatur erhielt. Ihr bekanntestes Werk ist Die wunderbare Reisen des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen, das die Landschaften Schwedens eindrucksvoll vorstellt. In diesem Buch erzählt die Autorin alte Legenden.
Nikolaus Lenau ist einer der bekanntesten Donauschwaben, ganz bestimmt der bedeutendste donauschwäbische Dichter. Antal Mádl untersucht in seinem Buch unter anderem Lenaus ära, Einflüsse und Wirkung.
Mária Szepes war nicht nur eine führende Person der ungarischen Esoterikszene, sondern auch eine bedeutende Science Fiction-Autorin. Viele ihrer Werke sind auch auf Deutsch erschienen, wie das vorliegende Buch.
Lutz Mackensen (1901-1992) war ein deutscher Sprachwissenschaftler, besonders bekannt durch die von ihm zusammengestellten zahlreichen Wörterbücher. Das Vornamenlexikon kann eine große Hilfe für werdende Eltern sein.
Spiele sind neben Sport die besten Formen der Entspannung. Da sie auch in Gesellschaft gespielt werden können, tragen sie auch zum Stärken des Zusammengehörigkeitsgefühls bei. Ravensburger, einer der größten Brettspielherstellers veröffentlicht in diesem Buch mehrere Hundert Spielideen für Kleine und Große.
Die Geschichte des Volksbunds war immer ein umstrittenes Thema. Manche beurteilen ihn vom Anfang an als Teil der nationalsozialistischer Bewegung, Andere sehen das nicht so eindeutig. Der ungarische Historiker Norbert Spannenberger versucht die Geschichte der Organisation darzustellen ohne dabei Stellung zu nehmen.
Thomas Mann ist einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller aller Zeiten. Einige seiner Werke sind Pflichtlektüre in den Schulen, andere sind weniger bekannt. Zu Letzteren gehören die beiden Spätwerke Der Erwählte und Felix Krull.
Unter anderem wegen ihrer geographischen Lagen hatten Ungarn und Deutschland fast immer regen Kontakt miteinander. Das anlässlich der Eröffnung der neuen ungarischen Botschaft in Berlin im Jahre 2001 veröffentlichte Buch fasst die Ereignisse der letzten anderthalb Jahrhunderten zusammen.
Paul Ginder war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der bedeutendsten ungarndeutschen Minderheitenpolitiker in Deutschland. Neben seiner politischen Karriere war er auch als Publizist aktiv, seit den 80er Jahren veröffentlichte er auch in ungarischen Zeitschriften Artikel. Sowohl in seinen Werken, als auch in seiner Tätigkeit war er ein Befürworter des deutsch-ungarischen Dialogs.
Albrecht Dürer lebte in Nürnberg, aber stammte aus Ajtós, einer Gemeinde in der Nähe von Gyula. Zum 480. Todestag des Künstlers veröffentlichte die Selbstverwaltung von Gyula einen repräsentativen Band.
Ausstellungen geraten in den meisten Fällen kurz nach ihrer Schliessung in Vergessenheit. Das ist nicht der Fall, wenn die Organisatoren einen ausführlichen Katalog herausgeben. Der Katalog der Ausstellung "Die Donauschwaben" ist ein ausgezeichnetes Beispiel.
Der Schweizer Autor Friedrich Dürrenmatt ist vor allem als Bühnen- und Prosaschriftsteller bekannt. Nicht weniger bedeutsam sind aber seine Hörspiele, von denen vier in diesem Band zu lesen sind.
Auf Ungarisch gibt es relativ wenig historische Darstellungen, die sich mit unserer ganzen Großregion befassen. In Deutschland ist das aber ein populäres Thema. Das Buch von Christoph Augustynowicz liefert trotz seiner Kürze zahlreiche Informationen über das Gebiet.
Die Beiträge-Reihe des Germanistischen Instituts von ELTE bietet die wahrscheinlich anerkannteste Publikationsmöglichkeit den Forschern der ungarndeutschen Volkskunde. Der neueste Band enthält vier Studien und mehrere Rezensionen.
Das Theaterspiel ist weitaus mehr als nur künstlerische Tätigkeit: es stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl einer Gruppe, erhöht die kommunikative Kompetenz der Akteure, usw. Aber die Jugendlichen können nicht gleich mit Shakespeares Tragödien anfangen. In diesem Buch werden kurze Stücke und Szenen veröffentlicht, die besonders für Anfänger eignen.
Jede Wissenschaft hat ihre eigenen Termini, die für die Fachleute nicht die selbe Bedeutung haben, wie für Laie. Auch die Geschichtswissenschaft ist keine Ausnahme. Dieses Wörterbuch erklärt mehr als 30 000 historische Begriffe.
Es gibt zahlreiche Bücher über die Vertreibung. Viele davon behandeln nur den Vorgang selbst, aber wie jedes historische Ereignis, kann sie auch nur mit den Zusammenhängen mit anderen Geschehen verstanden werden. ágnes Tóths Buch beschreibt auch das historische Umfeld der Tragödie der Ungarndeutschen.
Die Sommerferien stehen vor uns, wer kann, verreist: zum Plattensee, zum Meer oder nach fernen Großstädten. Zu diesen Anlässen empfehlen wir etwas Leichtes und Lustiges vom Israels vielleicht bekanntesten Autor.
Von den Auswanderungen aus Deutschland im 18. Jahrhundert nach Ostmitteleuropa weiß man ziemlich viel. Aber die Welle der Migration war mit der Kolonisation unserer Region nicht zu Ende. Das Buch von Wolfgang Knabe untersucht die transozeanischen Volksbewegungen bis zum Ersten Weltkrieg anhand des Beispiels von Bayerisch Schwaben.
Wenn man Texte in einer Fremdsprache verfasst, begegnet sich oft mit dem Problem, dass er dieselben Worte mehrmals benutzt. Das kann mit Hilfe eines Synonymwörterbuchs überwunden werden, zum Beispiel mit dem Werk von A. M. Textor.
Die im Komitat Batsch-Kleinkumanien liegende Harta war bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine deutsche Gemeinde. Die Ereignisse der vergangenen hundert Jahren veränderten die Gesellschaft des Dorfes grundlegend. Ferenc Eiler untersucht in seinem Buch diese Veränderungen.
Man weiß ziemlich viel über die nationalsozialistische ära, aber viele Sachen, die wir als Fakten wahrnehmen, sind nicht mehr, als Legenden. Das von Zeithistorikern zusammengestellte Buch versucht diese Legenden zu enthüllen und die Wahrheit bekannt zu machen.
Die Meisten, die diese Zeilen lesen, sprechen gut Deutsch. Aber es ist etwas völlig Anderes, über alltägliche Ereignisse zu sprechen, als über wirtschaftliche Probleme zu diskutieren. Beim Letzteren ist das Buch der beiden Autorinnen eine große Hilfe.
Es ist allgemein bekannt, dass in der Revolution und Freiheitskampf von 1848/1849 viele Ausländer und Nationalitäten an der ungarischen Seite kämpften. Das vom Deutschen Kulturverein veröffentlichte Buch versucht die Rolle der Ungarndeutschen aufzuklären.
Terézia Mora, die heutzutage zur Elite der deutschsprachigen Literatur gehört, wurde 1971 in Sopron geboren und verließ Ungarn um die Wende. Viel mehr verriet sie nicht von ihrem Hintergrund und bekennt sich als deutsche Autorin. Ihr erster Roman Alle Tage handelt auch von einem Helden mit Migrationshintergrund.
Bonn war bis zur Wiedervereinigung die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Schon deshalb ist sie die Aufmerksamkeit wert, aber neben dieser bedeutenden Rolle ist sie auch in sich eine interessante Stadt. In diesem Buch werden von Bonn inspirierte Sagen, Geschichten, Erinnerungen und literarische Werke veröffentlicht.
Kinder sind von Natur aus neugierig. In den ersten Lebensjahren genügen die Eltern dafür, sie mit Informationen zu besorgen, später sind aber Hilfsmittel erforderlich. So ein Hilfsmittel ist das Werwiewas Kinderlexikon.
Vor 15 Jahren erschien der erste Band vom Stefan Staders grundlegenden Werk. Im Jahre 2011, 8 Jahre nach dem Tod des Autors wurde der bisher letzte Band herausgegeben, der die alphabetische Liste bis zum Ende des Buchstabens S fortführt.
Es ist bezeichnend für einen Staat, wie er seine Nationalitäten behandelt. Besonders wahr ist das für Ungarn, denn dieses Land war immer von vielen Minderheiten bewohnt. Im Band "A magyar állam és a nemzetiségek" ("Der ungarische Staat und die Nationalitäten") werden die Gesetze und Verordnungen bezüglich der Nationalitäten von 1848 bis 1993 veröffentlicht.
Bertolt Brecht ist eine der bedeutendsten Gestalten der Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts. Wenn man die Ausdrücke "Verfremdungseffekt" oder "episches Theater" hört, denkt man an ihn, seine Stücke werden auch heute oft gespielt. Der gute Mensch von Sezuan ist eines der bekanntesten Dramen von Brecht.
Das 20. Jahrhundert war für fast jedes Land der Welt voll von dramatischen Veränderungen, die deutsche Geschichte war aber besonders ereignisvoll. Kaisertum, Weimarer Republik, Nazi-Herrschaft, Zweiteilung, die Weltkriege: all das gehört dazu. Rolf Kosieks Buch fasst diese und andere Ereignisse zusammen.
Literatur ist ein wichtiger Bestandteil der Nationalitätenidentität. Deshalb ist es wichtig, dass in der Schule - wenigstens im Rahmen des Nationalitätenunterrichtes - auch die ungarndeutschen Autoren unterrichtet werden. Das vorliegende Buch veröffentlicht Primärtexte und zu denen gehörende Aufgaben, mit deren Hilfe die Werke in der Schule bearbeitet werden können.
Die neue Veröffentlichung der Neue Zeitung Stiftung ist eine Sammlung von Märchen in der Kaaner Mundart von Mathilde Geiszkopf erzählt. Die Märchen wurden von der Enkelin der Erzählerin und Mitarbeiterin der Neuen Zeitung Angela Korb verzeichnet.
Unsere Region, die wir Ostmitteleuropa nennen, wird in der deutschen Fachliteratur meistens als Südosteuropa bezeichnet. Dieses Buch beschäftigt sich mit dem enger genommenen Südosteuropa, von Südungarn bis zur heutigen Türkei. In Wolfgang Geiers Werk können wir Berichte von Reisenden, Studien und biographische Skizzen aus den letzten fünf Jahrhunderten Südosteuropas lesen, ergänzt mit der Interpretation des Autors.
Kurt Krüger-Lorenzen ist ein Begriff in der Geschichte des deutschen Rundfunks. Er war bereits Sprecher bei den Berliner Olympischen Spielen, sein Humor war für ihn bezeichnend. Auch für die deutsche Sprache interessierte er sich besonders. In diesem Buch erklärt er deutsche Redensarten und fügt ihre Entstehungsgeschichte hinzu.
Nach langem Warten ist zum Jahreswende das neueste Suevia Pannonia Jahrbuch erschienen. Das Archiv der Deutschen aus Ungarn - früher als Archiv der Suevia Pannonica - veröffentlicht seit 1964 Studien über die Geschichte, Volkskunde, Sprachwissenschaft und Kunst der Ungarndeutschen.
Man kann kein besseres Musterbild des Reinassance-Menschen finden als Leonardo da Vinci. Er war Künstler, Wissenschaftler und Freidenker, seine Werke faszinieren uns seit Jahrhunderten. In diesem Band werden ihre Schriften samt Illustrationen veröffentlicht.
Die Heilige Bernadette ist eine der populärsten Heiligen der katholischen Kirche. Ihre Geschichte faszinierte auch den jüdischen Schriftsteller Franz Werfel, der sich während seiner Flucht aus Deutschland eine kurze Zeit in Lourdes aufhielt. Nur einige Monate später, schon in Amerika verfasste der Autor "Das Lied von Bernadette", sein kommerziell erfolgreichstes Werk.
Die Vertreibung aus Ost- und Südosteuropa ist ohne Zweifel eins der traumatischsten Ereignisse der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Es gibt mehrere Interpretationen der Geschehnisse, die oft einseitig sind oder geradezu Mythen bilden. Dieses Buch stellt die verschiedenen Gesichtspunkte dar und versucht durch die Veröffentlichung zahlreicher Fakten dazu beitragen, dass in den Lesern ein objektives Bild der Geschehnisse entsteht.
Seetsche (Dunaszekcső) ist eine Gemeinde am westlichen Ufer der Donau in Südungarn zwischen Baja und Mohács. Wegen ihrer Lage am Fluß war sie schon seit dem Altertum bewohnt. Im 18. Jahrhundert kamen deutsche Siedler ins Gebiet, seitdem sind sie eine der bezeichnenden Volksgruppen in der Ortschaft.
Es gibt mehrere Sachen, an dem man abmessen kann, wie gut ein Buch ist. Es gibt darüber lobende Kritiken, es wird für hochrangige Preise nominiert oder es wird in Schulen unterrichtet. Daniel Kehlmanns Roman kann all diese Merkmale aufweisen. Dazu ist er auch noch humorvoll und lehrreich.
Siegfried Brachfeld wurde zwar in Berlin geboren, lebte aber in einem großen Teil seines Lebens in Budapest, zur größten Freude der ungarischen Kabarettbesucher und Zeitungsleser. Denn Brachfeld war als Conférencier und Glossenschreiber tätig und seine Texte waren jahrzehntelang fester Bestandteil des ungarischen Humors.
Siegfried Brachfeld wurde zwar in Berlin geboren, lebte aber in einem großen Teil seines Lebens in Budapest, zur größten Freude der ungarischen Kabarettbesucher und Zeitungsleser. Denn Brachfeld war als Conférencier und Glossenschreiber tätig und seine Texte waren jahrzehntelang fester Bestandteil des ungarischen Humors.
Zahlreiche, heute zu Polen gehörende Gebiete waren einst Teile Deutschlands. Kein Wunder, dass viele polnische Staatsbürger deutsche Vorfahren haben. Trotzdem wurden die Deutschen bis 1989 nicht als Minderheit anerkannt. In diesem Buch werden deutsche und polnische Zeitungsartikeln aus den letzten zwei Jahrzehnten veröffentlicht, die sich mit dem polnischen Deutschtum beschäftigen.
Es gibt sehr viele Fakten über ein Land, die für Ausländer wichtig sein können. Die Redakteuren dieses Bandes versuchten wirklich auf das Wesentliche zu konzentrieren, so gelang es ihnen, ein weniger als 200 Seiten langes Informationsbüchlein zu schaffen.
Mythen umgeben uns jeden Tag, nur werden wir nicht immer auf sie aufmerksam. In Filmen, Büchern, in der bildenden Kunst werden wir ständig mit mythischen Archetypen konfrontiert. Joseph Campbell war einer der bekanntesten Mythenforscher. In seinem letzten Buch untersucht er die Sprache von Mythos, Religion und Kunst.
Um die Traditionen weiterzugeben, braucht man in erster Linie die Kinder miteinbeziehen. Wenn sie ihr Ungarndeutschtum als selbstverständlich betrachten, werden sie sich auch als Erwachsene als Ungarndeutsche bekennen. Imre Bús und ágnes Klein untersuchen in diesem Band die heutige Lage der Weitervererbung und welche Möglichkeiten es gibt.
"Stiller" ist der Roman, mit dem Max Frisch 1954 seinen literarischen Durchbruch erreichte. Wie auch viele andere seiner Romane, handelt dieser von der Frage nach der eigenen Identität. "Stiller" gehört neben "Homo faber" und "Mein Name sei Gantenbein" zu Frischs Prosa-Hauptwerken.
Das Forschungsinstitut für Nationale und Ethnische Minderheiten der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ist seit Jahren eines der wichtigsten Zentren der ungarischen Minderheitenforschung. Im neuen Band des Instituts wird die Frage der Assimilation, der Integration und der Segregation mit Hinblick auf mehrere ethnische Gruppen untersucht.
Dieses Buch von Gabriel García Márquez handelt von der kolumbischen Stadt Cartagena im ausgehenden 18. Jahrhundert. Einst war die Stadt reich und bekannt für ihren Sklavenhandel. Nun ist sie von einem Geist der Veränderung durchdrungen. Das Gedankengut der Aufklärung steht gegen die Kirche und die Inquisition und nagt an dem konventionellen Leben der Stadtbewohner.
"Das Klavier im Nebel" ist das dritte Buch Eginald Schlattners in einer Trilogie über die Lebenswelt der Siebenbürger Sachsen Mitte des letzten Jahrhunderts. Chronologisch gesehen bildet es den Mittelteil seiner beiden Vorgänger. Während diese von den frühen 40ern, dem beginnenden Zweiten Weltkrieg und den späten 50ern handeln, beschreibt "Das Klavier im Nebel" das Ende des Krieges und den aufkommenden Kommunismus um 1947/48, bis hin zu dem Konflikt zwischen Tito und Stalin Anfang der 50er Jahre.
Im kommunistischen Ungarn hatten die Kirchen nur einen begrenzten Spielraum. Diese Lage beeinflusste auch die Kirchenmusik: weniger Leute besuchten die Kirchen und diejenigen, die trotzdem kamen, konnten davon Nachteile haben. Emília Molnárs Buch versucht durch Interviews die Lage der Kirchenmusik in der besagten ära zu rekonstruieren.
1960 gelang Bert Baladin mit "Herr Pastor hat auch Humor" eine wundervolle Anekdotensammlung rund um die hochwürdige Geistlichkeit und die sündige Gemeinde. Auf 124 Seiten führt das Buch mit Witzen aus Deutschland, österreich und Amerika durch das Leben und die Laster der Menschen; ergänzt mit Illustrationen von PINGUIN.
Der Begriff "Klassiker" wird in erster Linie im Bezug auf Literatur oder Musik verwendet. Die Geschichtswissenschaft verfügt aber auch über einige Klassiker. Einer davon ist das Werk "Römische Geschichte" von Theodor Mommsen.
Städte haben tausend Gesichter. Das stimmt auch für die Kleinstadt in Nord-Batschka, die nicht nur wegen ihrer Fischsuppe berühmt ist. Károly Pump fotografiert Baja seit Jahrzehnten, in diesem Album wurden Fotos aus 13 Jahren gesammelt.
Wenn man einen Stück im Theater ansehen will, ist es lohnenswert, dessen Inhalt vor der Vorstellung kennen zu lernen, besonders wenn es um eine freie Adaptation handelt. Zur Vorbereitung ist Otto Schumanns Schauspielführer ein gutes Hilfsmittel.
In der jetzigen Hitzewelle liest man nicht so gerne dicke Bänder der Klassiker. Es gibt aber auch Klassiker unter den Lektüren, wie zum Beispiel der Roman des deutschen Jules Verne, Bernhard Kellermann.
Mit dem Tod Otto von Habsburgs richtet jetzt eine größere Aufmerksamkeit auf die ehemalige kaiserliche und königliche Familie. Meist werden aber eher ihre politischen Tätigkeiten hervorgehoben, obwohl ihr Privatleben auch interessant ist.
Das deutschsprachige Theaterspiel hat eine jahrhundertelange Tradition in Ungarn. Seine bekanntesten heutigen Vertreter sind die Deutsche Bühne Ungarn in Szekszárd und das Deutsches Theater Budapest. Neben diesen großen Ensemblen gibt es aber zahlreiche schulische und Universitäts-Laiengruppen, die oft niveauvolle Vorstellungen präsentieren. Dieser Band stellt diese Theaterwerkstätte vor.
Es ist Urlaubszeit und im Urlaub liest man gerne etwas Leichteres. So etwas kann ein klassischer Science-Fiction-Roman sein, wie dieses Buch von Robert Heinlein.
Das Altertum ist eine interessante Epoche. Meistens weiß man aber wenig von der altertümlichen Geschichte des Nahen Ostens, obwohl es der Schauplatz der biblischen Ereignisse war. Alan Millards Buch stellt die in dieser Region lebenden Kulturen vor.
Märchen sind ein wichtiger Bestandteil der Kindheit, jeder von uns hat viele Märchen gehört und gelesen. Wenn man aber das Funktionieren der Märchen verstehen, deren Varianten kennen lernen will, braucht man einen Leitfaden. So ein Leitfaden kann das Lexikon von Walter Scherf sein.
Das Münchener Institut für Kunst und Geschichte Südosteuropas nahm das Kulturhauptstadtjahr 2010 zum Anlass, um eine ortshistorische Sammlung alter Texte über die Stadt Fünfkirchen zu veröffentlichen.
1994 erschien zum ersten Mal das von Anna und Katharina Wild zusammengestellte ungarndeutsche Rezeptbuch "Großmutters Küche". Der Band, der viel zur Erhaltung der Traditionen beiträgt, ist jetzt erneut vom Fünfkirchner Lenau-Haus zu kaufen.
Die deutsche Literatur ist eine der wichtigsten Literaturen, es gehört zur Allgemeinbildung, sie zu kennen. Um die wichtigsten Daten nachschlagen zu können, ist der dtv Atlas Deutsche Literatur ein ideales Handbuch.
Man könnte behaupten, Familiengeschichten seien nur für Verwandten und Bekannten interessant. Das wäre nur dann wahr, wenn die Familien isoliert von der Außenwelt leben würden. In den familienhistorischen Darstellungen widerspiegelt sich aber die lokale und die Weltgeschichte, man kann darüber lesen, wie die Familienmitglieder all dies erlebten. Deshalb ist auch die Geschichte der Familie Bistritz wert zu lesen.
Die Vertreibung der Deutschen war ein katastrophaler Schicksalsschlag für die ganze Volksgruppe. Das Thema wurde in zahlreichen historischen Arbeiten verarbeitet, aber auch viele literarische Werke wählten es als Thema. Ivan Poljakovic beschäftigt sich in seinem Band mit literarischen Werken über die Flucht und die Vertreibung.
Die Veröffentlichung der "Gyula Juhász" Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Szeged enthält die Thesen einer im März 2011 gehaltenen internationalen Konferenz. An der Tagung wurden sprach-, literatur- und kulturwissenschaftliche bzw. didaktische Themen besprochen.
"Was wäre wenn" - angeblich stellen Historiker nie diese Frage. Das stimmt nicht unbedingt, aber es gibt ein literarisches Genre, bei dem sie immer wieder gestellt wird: Alternativgeschichten. In der Welt von Charles Lewinskys und Doris Morfs Roman wurde Schweiz während des Zweiten Weltkriegs vom Dritten Reich erobert.
Es gibt mehrere Wege, die Geschichte kennen zu lernen: Geschichtsbücher zu lesen, Dokumentarfilme zu sehen, aber die Spannendsten sind ohne Zweifel die Zeitzeugenberichte. Der österreichische Maler, Grafiker und Holzschneider Robert Hammerstiel erinnert sich in seinem Buch an seine Kindheit, die von der historischen Ereignisse besonders beeinflusst wurde.
Bei der Forschung der ungarndeutschen Geschichte sind heute das "Malenkij Robot" und die Vertreibung die populärsten Themen, obwohl auch die ältere Geschichte der Volksgruppe viele Fragen offen hat. Im vorliegenden Studienband werden die Abhandlungen zur 2008 in Fünfkirchen veranstaltete Konferenz über die deutschen Ansiedlung veröffentlicht.
In Ungarn leben, wie bekannt, dreizehn Minderheiten. Vieles ist in ihrem Schicksal gemeinsam, dennoch erschienen nur wenige Publikationen, die all von denen untersuchen bzw. vorstellen. Das Album der Társalgó Gallerie versucht einen überblick des ungarischen Minderheitenlebens zu schaffen.
Deutschland und das deutsche Volk waren unter den Hauptdarstellern des 20. Jahrhunderts. Während dieser Zeit war Deutschland Großmacht, musste Krisen durchmachen, wurde zweigeteilt und wiedervereinigt. Dieses Buch fasst all diese Ereignisse zusammen.
Das Ende des 19. und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts waren besonders reich an Kunstrichtungen. Es ist nicht immer leicht, die Werken der jeweiligen "Ismen" zuzuordnen. Das 1955 veröffentlichte Lexikon ist ein guter Wegweiser in der Welt der bildenden Kunst der Zeitalter.
Der dreizehnte Band der Literaturreihe des Vereins Ungarndeutscher Autoren und Künstler enthält die neuesten Werke von Erika áts.
Márton Kalász, der ehemalige Vorsitzende des Ungarischen Autorenverbandes ist einer der anerkanntesten ungarndeutschen Autoren. Winterlamm ist ein Roman über ungarndeutsches Schicksal in einer multiethnischen Umwelt.
Die Briefe herausragender Literaten sind immer interessante Lektüren: beim Lesen erfahren wir, wie sie ihre eigenen Werke reflektieren oder welche Unterschiede es zwischen dem Dichter und dem Privatmensch gibt. Besonders spannend sind die Briefe, die zu einem festlichen Anlass geschrieben wurden, zum Beispiel zu Weihnachten, wie die im vorliegenden Buch.
Für ihren neuen Roman erhielt Melinda Nadj Abonji sowohl den Deutschen, als auch den Schweizer Buchpreis. Das Buch der in Óbecse (heute: Serbien) geborene Ungarin erreichte als Neuerscheinung Platz 4 der Hardcover-Bestsellerliste in Deutschland.
Wie gewohnt, erschien auch dieses Jahr im November der Deutsche Kalender fürs kommende Jahr. Der Kalender berichtet auch diesmal über die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres.
Thomas Casagrandes Buch bearbeitet ein dunkles Kapitel der donauschwäbischen Geschichte. Während des Zweiten Weltkriegs wurde aus Banater Schwaben die Waffen-SS Division "Prinz Eugen" gegründet. Der Band untersucht die Entstehung und die Geschichte dieser Einheit.
Gegen Ende des Kulturhauptstadtjahres war es Zeit, einen Band zu veröffentlichen, der die Vielseitigkeit und die Schönheit der Stadt Pécs ins Worte fasst. Es handelt sich nicht nur um aktuelle Texte, viele literarische Beiträge sind im vorliegenden Band zu lesen.
In unserer Region, in der deutschen Terminologie als Südosteuropa bezeichnet, gab es in den letzten Jahrhunderten eine blühende deutschsprachige Literatur und Wissenschaft. Die Abhandlungen der zweibändigen Studiensammlung stellen das literarische und sprachwissenschaftliche Leben Siebenbürgens vom 17. bis zum 20. Jahrhundert dar.
Der Kairosz Verlag veröffentlichte in der letzten Zeit mehrere historische Memoiren. Im Buch von Gabriella Lerch wurden zum ersten Mal in der Reihe die Erinnerungen einer Ungarndeutschen herausgegeben.
Heimatmuseen sind eine der weniger Orte, wo man ungarndeutsche Geschichte und Traditionen hautnah erleben kann. In der dritten Auflage des Museumführers "Häuser, die uns erzählen" werden 100 ungarndeutsche Heimatmuseen und Heimatstuben vorgestellt.
Obwohl meist die dörfische Kultur in Bezug auf das Ungarndeutschtum erwähnt wird, war die Tätigkeit der deutschen Bewohner von Budapest immer bedeutend und hatte große Auswirkungen auf die Entwicklung Ungarns. Der 1999 vom Deutschen Kulturverein veröffentlichte Studienband stellt die Geschichte und das Wirken der hauptstädtischen Deutschen dar.
Im Jahre 2010 wird das 20-jährige Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung gefeiert. Seit der Wende ist eine Generation aufgewachsen, die die Ereignisse persönlich nicht miterlebte, auch die älteren können nicht an alle Einzelheiten erinnern. Im 1991 veröffentlichten Tagebuch von Horst Teltschik wurden sowohl die weltpolitischen Umstände als auch die Gedanken des Autors registriert.
Der Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler hat seit seiner Gründung im Jahre 1992 eine zentrale Rolle in der deutschen Kultur Ungarns. Zur gleichnamigen Ausstellung des Donauschwäbischen Zentralmuseums in Ulm veröffentlichte der VUdAK das Album "ZeiTräume", in dem sowohl die literarische als auch die künstlerische Sektion der Organisation präsentiert wird.
Wenn man vom ungarndeutschen Kulturerbe redet, denkt man meistens an die Aufbewahrung der alten Traditionen. Es gibt aber auch Modernes, auf dem man stolz sein kann: die Gebäude des Ungarndeutschen Bildungszentrums in Baja mit seinen Skulpturen und Gemälden gehört auch dazu. Im ersten Band der Reihe "Bajai séta" ("Bajaer Rundgang") wird das UBZ vorgestellt.
Ortsfamilienbücher sind große Hilfe für Ahnenforscher, denn sie ersparen ihnen eine große Menge archivarische Arbeit. Das im Sommer dieses Jahres vom Arbeitskreis Ungarndeutscher Familienforscher (AKuFF) veröffentlichte Waschkuter Ortsfamilienbuch erleichtert die Aufgabe der Familienforscher, deren Vorfahren in der Batschkaer Gemeinde lebten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten die aus Ost- und Südosteuropa vertriebenen Deutschen in der alt-neuen Heimat ein neues Zuhause schaffen. Sie bekamen dabei Hilfe von mehreren Organisationen, zum Beispiel vom Internationalen Roten Kreuz. Im vorliegenden Band wird die von der Kirchen bei der Integration geleistete Hilfe untersucht, mit einem besonderen Rücksicht auf die ostdeutschen Gebieten.
Meistens steht Grammatik und Wortschatz im Mittelpunkt des Fremdsprachenunterrichts. Um eine Sprache vollkommen anzueignen braucht man aber auch das Volk dahinter zu kennen. Zum Kennenlernen der deutschen Kultur ist das Buch von Dr. Péter Pátrovics ein guter Ausgangspunkt.
Heimatbücher sind unterschiedlich: manche veröffentlichen eine Großzahl von statistischen Daten, andere fokussieren auf Dorfgeschichten und Brauchtum. Karl Wunderlichs fand mit seinem Sopoker Heimatbuch den goldenen Mittelweg: neben den wertvollen historischen und ethnologischen Angaben sind im Band auch zahlreiche Statistiken zu finden.
Das “hungarologische Standardwerk” von Georg Köváry erschien zuerst im Jahre 1985. Seitdem veränderte sich vieles in Ungarn, darum wurde nach dem Systemwechsel das Buch aktualisiert. Was aber unverändert blieb, dass es die vielleicht beste Beschreibung der Ungarn liefert.
Wie man effektive Presse- und öffentlichkeitsarbeit leistet, kann man erlernen. Norbert Francks Werk erklärt, worauf man bei solcher Tätigkeit besonders achten muss und gibt den Lesern praktische Ratschläge.
2006 ist der zweite, deutschsprachige Band des Bawazer Ortsmonografie erschienen. Der 1998 auf Ungarisch erschienene Band enthält die Geschichte des Dorfes von der Römerzeit bis zum 20. Jahrhundert. Der zweite, der deutschstämmigen Bevölkerung gewidmeter Teil wurde nach siebenjähriger Vorbereitung veröffentlicht.
Die Geschichte unserer Region war immer ein brisantes Thema, da sie oft die gesamteuropäische Geschehnisse beeinflusste. Besonders gilt das für die letzten Jahrhunderte, die das vorliegende Buch behandelt.
In der letzten Zeit forschen immer mehr Leute nach ihren Vorfahren und wollen ihren Stammbaum errichten. Das vorliegende Handbuch bietet eine enorme Hilfe für die Ahnenforscher, deren Familie in Ostmittel- bzw. Osteuropa lebte.

 



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